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Grüne wollen Glückstadt zur Fahrradstadt machen

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erstellt am 14.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Glückstadt | Erstmals kandidieren bei der Kommunalwahl die Grünen in Glückstadt. "Glückstadt soll grüne Fahrradstadt werden", fordert Christine Berg, Sprecherin der Partei. Fahrradstadt mit verkehrssicheren Schulwegen sowie barrierefreien und breiten Radwegen für ältere Mitmenschen. Eine barrierefreie Straße gäbe es schon in Glückstadt, die Kapaunenstraße. "Shared Space" sei ein Verkehrskonzept für mehr Lebensqualität, das die Grünen umsetzen möchten - vor allem in der historischen Altstadt. Eine Straße für alle: für Fußgänger, Radfahrer, Autos, Lastwagen und Rollatoren.

Untersucht hat Christine Berg mehrere Problemstellen: "Es fehlen oft Radwegmarkierungen, beziehungsweise sind die Markierungen nicht rechtsverbindlich. Außerdem gibt es kaum ausgewiesene Radwege oder sie sind zu schmal."

Uwe Mertens, der zweite Sprecher der Grünen, fordert eine Brücke zwischen den Gebieten Tegelgrund und Nord. Sie wurde einst von der Stadt geplant und aus finanziellen Gründen nicht verwirklicht. "Diese Verbindung ist von besonderer Bedeutung, da sich in Glückstadt-Nord wichtige Infrastruktur einrichtungen wie Schule, Sporteinrichtungen und Kindertagesstätten befinden." Auf der anderen Seite sei von Nord aus der Schulweg über eine Brücke zum Gymnasium erheblich näher.

Zur Verlagerung der Fußballplätze in das Marineviertel haben die Grünen eine klare Haltung: Sie sind dagegen. Die Sportplätze am Molenkiekergang seien "nutzbar, bezahlt und zentral gelegen." Sie wollten keine Schulden für neue Baugebiete machen. Ohnehin: Ein zu großes Angebot an Bauplätzen würde die Preise für Gebrauchtimmobilien sinken lassen. Zudem sei die Verkehrsanbindung an das Marineviertel nicht ausreichend.

Die Grünen kämpfen dafür, dass die Marschbahn weiterhin in Glückstadt hält. Es war die Initiative der Grünen in diesem Punkt mit allen Parteien der Stadt zusammenzuarbeiten.

Gemeinsam mit Nicole Evers von der SPD wurde das Projekt "Jung und Alt in einer gemeinsamen Begegnungsstätte" bereits angeschoben. Bei diesem Thema ist Christine von Bargen engagiert, die für einen Sitz im Kreistag kandidiert.

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