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Norddeutsche Rundschau

23. August 2017 | 02:46 Uhr

Großes Interesse an kleinen Welten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Eine unterm Strich positive Bilanz nach ihrer zweiten Modellbau-Ausstellung zogen die Organisatoren Thorsten Pfeiffer und Helmut Wedemeyer. Zwei Tage lang gab es in den Räumen der Gemeinschaftsschule Wilster Modellbauten aller Genres zu sehen. Darunter Eisenbahnen in verschiedenen Maßstäben, Lkw-Technik und Baumaschinen sowie Figuren vom Spiel Warhammer Fantasy.

Thorsten Pfeiffer betrieb mit der Interessengemeinschaft Kaiserliche Marine eine Hafenanlage mit einem vier Kubikmeter großen Wasserbassin, in dem Stapelläufe und Brückenpassagen gezeigt wurden. Einige Aussteller, wie die Schüler der Grundschule Wilstermarsch aus St.  Margarethen, arbeiteten an ihren Modulen. Und die Gamer bastelten Vampirfürsten-Figuren für ihr Spiel. „Die Figuren müssen erst zusammengeklebt und grundiert, dann angemalt werden“, erklärten Katarzyna Laskowska und Ronja Forleo.

Kai Wüstermann zeigte eine Seebrücke, an der vor einer Häuserzeile die Schaarhörn im Modellformat festgemacht hatte. Für die Konstruktion hatte der Bastler 750 Diagonalhölzer einzeln zugeschnitten und verbaut. Beim Schiffsmodellbauclub Uetersen lag der Schwerpunkt auf Dampfschiffmodellen, die mit funktionierenden Dampfmaschinen angetrieben wurden. „Wir müssen die Dampfmaschinen wegen der Brandmeldeanlage aber mit Pressluft antreiben“, erklärte Helmut Wedemeyer.

Für die medizinische Erstversorgung war die DRK-Bereitschaft Wilster präsent, die gemeinsam mit dem Schul-Sanitätsdienst über ihre Arbeit informierte.

Eröffnet hatte die Ausstellung Bürgermeister und Schulverbandsvorsteher Walter Schulz, der auf den hohen Lernwert von Modellen hinwies und mit einer Schiffsglocke die Veranstaltung stilecht einläutete. Damit gab er unbewusst das Zeichen für eine Überraschung. Verteilt in der Mensa setzte der Chor „Sing!ForFun“ zum musikalischen Flashmob an und sorgte für Unterhaltung.

Bereits am ersten Nachmittag lobten die 30 ausstellenden Vereine die Organisatoren für ihre Arbeit. „Wir führen viele Gespräche, die Leute sind wirklich interessiert und nehmen sich Zeit zum Gucken“, war das allgemeine Fazit.

War das Team um Wedemeyer und Pfeiffer auch enttäuscht, dass einige Aussteller kurzfristig wegen Krankheit abgesagt hatten oder nur in kleiner Besetzung ihre Modelle vorführen konnten, konnten sie die zweite Auflage der Ausstellung doch wieder als Erfolg werten. „Das Platzangebot hier ist sehr großzügig, so dass unsere Aussteller ihre Module gut präsentieren können.“ Es wird bereits über eine Fortsetzung in zwei Jahren nachgedacht.

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erstellt am 20.Mär.2016 | 11:13 Uhr

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