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Norddeutsche Rundschau

19. November 2017 | 13:31 Uhr

Große Kunst für kahle Wände

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Alte und neue Web-Objekte zieren die Räume des Hablik-Museums

shz.de von
erstellt am 17.Mai.2016 | 16:02 Uhr

Im Wenzel-Hablik-Museum gibt es bis Sonntag, 22. Mai, eine Ausstellung mit Bildwebereien von Elisabeth Lindemann und Peter Horn zu sehen.

Elisabeth Lindemann, die Ehefrau Wenzel Habliks, konnten wir leider nicht mehr zu ihren Webarbeiten befragen, weil sie schon 1960 gestorben ist, aber Peter Horn kam netterweise extra aus Kiel angefahren, um uns etwas zu erzählen.

Wir, die Klasse 4  c der Fehrs-Schule Itzehoe, waren im Wenzel-Hablik-Museum mit Peter Horn verabredet. Leider kam er etwas verspätet in die Ausstellung, weil er keinen Parkplatz finden konnte, denn es waren an diesem Tag Jahrmarkt und Wochenmarkt in Itzehoe. In der Wartezeit führte uns deshalb Katharina Gräber, die Stellvertreterin der Museumsleiterin, durch die Ausstellung und versorgte uns mit Informationen.

Wenn man den größten Raum des Museums betritt, sieht man sofort an dessen Ende einen riesigen Wandteppich hängen. Er hat einen schwarzen Untergrund und es sind große, leuchtend bunte Heißluftballons und auch Menschen darauf zu sehen. Es ist das größte Werk Peter Horns, zwei Meter breit und drei Meter hoch.

In den anderen Räumen hängen kleine und größere Wandteppiche von ihm und alle sehen ganz verschieden aus. In einen Wandteppich hat er Bilder von sich als Junge und als Mann eingewebt. Es gibt viele Motive, die sich mit dem Thema Weltraum befassen.

In einem anderen Raum hängt ein größerer Wandteppich, der auf blauem Untergrund das Riesenrad auf dem Prater in Wien zeigt. Es ist Nacht und es sieht aus, als ob sich das Riesenrad bewegt und weiße Lichtblitze aus dem Wandteppich strahlen.

Die Wandteppiche von Elisabeth Lindemann kommen uns dagegen fast etwas „altmodisch“ vor, aber sie sind ja auch viel älter. Ein größerer Wandteppich von ihr, der den Titel „Frau auf Bauernhof“ trägt, ist schon vor 1910 entstanden. Die Farben ihrer Webereien sind nicht so leuchtend und häufig hat sie blasse Braun- und Grautöne verwendet.

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