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Neujahrsempfang : Große Ehrung für Achim Jabusch

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Für seine Verdienste mit dem Verein für Kultur und Geschichte und dem Heimatmuseum wird Achim Jabusch beim Neujahrsempfang in Hohenlockstedt ausgezeichnet.

Für seine großen Verdienste an der Spitze des Vereins für Kultur und Geschichte und des Heimatmuseums ist Achim Jabusch auf dem Neujahrsempfang in Hohenlockstedt von Bürgermeister Jürgen Kirsten mit einer Urkunde und einer Ehrengabe ausgezeichnet worden. Die Ehrung des 55-Jährigen war der abschließende Höhepunkt einer dreistündigen Festveranstaltung, zu der sich am Sonntagmittag mehr als 200 Gäste in der Aula der Grundschule versammelt hatten. Bürgermeister Kirsten hieß unter anderem den Steinburger Landrat Torsten Wendt als Neubürger der Gemeinde, Amtsvorsteher Clemens Preine sowie den Rektor der Wilhelm-Käber-Gemeinschaftsschule, Heiko Gauert, willkommen, dessen Festrede im Mittelpunkt des Empfangs statt. Die Politik war neben Gemeindevertretern und Bürgermeistern aus dem Umland durch die Europaabgeordnete Britta Reimers (FDP) sowie die Landtagsabgeordnete Birgit Herdejürgen (SPD) und Heiner Rickers (CDU) vertreten.

Das vergangene, so stellte Jürgen Kirsten rückblickend fest, sei weltweit ein sehr bewegendes Jahr mit Naturkatastrophen, Bürgerkriegen, Papst-Rücktritt und Snowden-Enthüllungen gewesen. Für Hohenlockstedt nannte er als Schwerpunkte die anhängige Klage gegen den Bau der neuen Amtsverwaltung in Kellinghusen. Er bezeichnete dieses Projekt als „wenig zeitgemäß“. Es gäbe wichtigere Aufgaben für den Einsatz der Amtsumlage, verwies Kirsten auf eine seiner Meinung nach vorrangige Verbesserung der Infrastruktur und Ausbau von Kindergärten für U3-Kinder. In diesem Jahr, so kündigte der Dorfchef an, werde man sich auf den Bau der neuen Feuerwache konzentrieren, mit dem im Frühjahr begonnen werden solle. Weitere Aufgaben seien die langfristige Sicherstellung der ärztlichen Versorgung, die Breitbandversorgung – für sie muss eine Mindestanschlussquote von 40 Prozent erreicht werden – sowie der 100. Jahrestag der Ankunft der finnischen Jäger in Lockstedter Lager.

Nach einigen Gedichten und einer Tanzvorführung der Grundschulkinder aus der Klasse 4c blickte Rektor Heiko Gauert in seinem Festvortrag auf gravierende Veränderungen der Schullandschaft in den letzten zehneinhalb Jahren seines Wirkens als Rektor der Wilhelm-Käber-Gemeinschaftsschule zurück. Gauert wird am Ende dieses Schuljahres in den Ruhestand treten. Mit Stolz und Zufriedenheit zog der Rektor sein persönliches Fazit: „Die WKS hat inzwischen im Kreis einen Ruf wie Donnerhall!“ Das sei der großen Unterstützung durch den Schulträger und der hervorragenden Arbeit des gesamten Teams zu verdanken. „Der Ruf einer Schule strahlt auf die gesamte Gemeinde bzw. die Gemeinden ab.“

Abschließend wechselte Gauert in die von ihm heißgeliebte plattdeutsche Sprache und trat dafür ein, alles zu unternehmen, um diese 2000 Jahre alte Kultursprache zu fördern und zu erhalten. Eine Sprache sei die wichtigste Kulturtechnik des Menschen und vermittle ein Gefühl von Zusammengehörigkeit und Heimat.

Zu Grußworten trat als erster Landrat Torsten Wendt, inzwischen Neubürger in Hohenlockstedt, mit seiner zweijährigen Tochter Juliane ans Mikrofon. Die Kommunen stünden vor vielen Herausforderungen. Dabei sei es wichtig, niemals den Mut zu verlieren und daran zu denken, dass alles positiv weiter gehen werde, mahnte Wendt. Die FDP-Europaabgeordnete Britta Reiners erinnerte daran, dass in Hohenlockstedt mit den finnischen Jägern ein wesentlicher Grundstein für den Frieden in Europa gelegt worden sei. Amtsvorsteher Clemens Preine wünschte sich, dass von der neuen Amtsverwaltung in Kellinghusen eines Tages eine gleiche Strahlkraft wie von der Gemeinschaftsschule ausgehen werde und dass man auf dem Weg dorthin zu einer „vernünftigen Lösung“ kommen werde.

Umrahmt wurde der Neujahrsempfang mit schwungvoller Blasmusik des Musikzugs Hohenlockstedt. Viel Beifall gab es für turnerische Darbietungen der Voltigiergruppe des Reiter- und Rennvereins Lockstedter Lager auf einem großen Holzpferd.

 

>Die Sportlerehrung im Rahmen des Neujahrsempfangs ist Inhalt einer gesonderten Berichterstattung einer unseren nächsten Augaben.

 

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