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Kommunalpolitik : Grauer Panther will Koogstraße beleben

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ratsherr Heinz Zindler hat viele Ideen: Der Vertreter der Grauen Panther im Brunsbütteler Stadtrat denkt dabei auch an die Südseiten-Bewohner.

shz.de von
erstellt am 04.Okt.2014 | 16:17 Uhr

Ein „rollender Supermarkt“ für die Südseite oder die Ansiedlung eines Top-Marktes, die Benennung von Kandidaten für einen erstmalig zu besetzenden Seniorenbeirat und Maßnahmen zur weiteren Belebung der Koogstraße waren Themen, die die Wählerinitiative Graue Panther Dithmarschen auf ihrer Zusammenkunft im Restaurant „Zum Yachthafen“ behandelte.

Heinz Zindler, der als einziger „Grauer Panther“ in der Brunsbütteler Ratsversammlung sitzt, appellierte an die Südseiten-Bewohner, geeignete Mitstreiter für einen Seniorenbeirat zu benennen. Zindler unterstrich die Notwendigkeit eines Seniorenbeirats. „Den sollten wir endlich aus der Taufe heben!“

Zugleich sei es wichtig, eine Liste zu erstellen, was einem auf der Südseite „nicht in den Kram passt“, sowie Wünsche und Anregungen zusammenzufassen. Ein Anlieger der Südseite beklagte die mangelnde Bereitschaft der Verwaltung, die immer wieder angekündigte Sanierung der schadhaften Gehwege zu sanieren. Kein Verständnis haben die Südseitenbewohner für die Argumentation des Bauamtes, die Anlieger zu den Sanierungskosten heranzuziehen. Ihrer Meinung nach gelten Ausbaukosten nur für einen grundlegenden Straßenausbau. Eine Sanierung sei kein Bestandteil der Ausbaubeitragssatzung.

Heinz Zindler kündigte einen Antrag an die Landesregierung an, den geltenden Baustopp für die Südseite aufzuheben. Das – so war er sich mit den Anwohnern einig – würde den Wohn- und Verkehrswert der Grundstücke deutlich verbessern. Für ein Projekt „Altengerechtes Wohnen“ auf der Südseite sahen die Anwohner wenig Chancen.

Die Koogstraße sei, so Zindler weiter, durch Entscheidungen der Verwaltung und der Selbstverwaltung mehr und mehr vereinsamt. Sie leide auch unter der Auslagerung von Märkten und Veranstaltungen. Er warnte davor, die Koogstraße als Versuchsprojekt zu missbrauchen. Man habe in Brunsbüttel den Nord-Ostsee-Kanal und die Schleusen direkt vor der Haustür. „Trotzdem konzentrieren wir uns mit scheinbar wachsender Begeisterung darauf, uns von der Belebung der Koogstraße wegbewegen zu wollen“, kritisierte der Chef der Grauen Panther.

„Die eher stiefmütterliche Behandlung unserer Koogstraße hat gezeigt, dass wir nicht so weiterkommen. Daher sollte ohne Kompromisse die Koogstraße in der Gestaltung und durch Mithilfe der Verwaltung zur Nr. 1 der zu erledigenden Punkte erklärt werden!“, äußerte Zindler.

Er ging auch auf das Köster-Gelände in der Koogstraße ein. Der geplante Neubau eines Geschäftshauses sei auf diesem Grundstück gestorben, so Zindler. Die Familie habe noch nicht verkauft. „Aber da scheint etwas im Busch zu sein“, hielt Zindler weitere Pläne offen. Der dm-Markt, von dem immer wieder die Rede sei, dürfe nicht im Neuen Zentrum angesiedelt werden, sondern müsse am Beginn der Koogstraße platziert werden. Dort sei er für die Südseitenbewohner fußläufig zu erreichen.


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