Über die Elbe : Gottesdienst: Brücken bauen und tiefe Wasser überqueren

Mit der Fähre geht es zum Gottesdienst.
Mit der Fähre geht es zum Gottesdienst.

Ein gemeinsamer Gottesdienst der Glückstädter und Hamelwördener findet in Wischhafen statt.

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19. Juni 2014, 05:00 Uhr

Zu einem besonderen Vormittag lädt die Kirchengemeinde Glückstadt ein: Zum Elbmarschengottesdienst am Sonntag, 22. Juni, um 10.30 Uhr am Fähranleger in Wischhafen. Das Motto heißt „Brücken bauen und tiefe Wasser überqueren“.

Die Andachten halten der Glückstädter Pastor Thomas-Christian Schröder und Pastorin Martina Janssen aus Hamelwörden. Für die musikalische Untermalung sorgen die Mitglieder vom Posaunenchor aus Glückstadt.

Pastor Schröder: „Traditionen sollen gepflegt werden - und der Elbmarschengottesdienst ist seit Jahren an beiden Ufern des großen Flusses ein fester und sehr beliebter Bestandteil des Kirchenjahres. Unter freiem Himmel, mit einer einmaligen Geräuschkulisse aus Wind, Schiffsmotoren und Möwengeschrei, wird in diesem Jahr nun wieder die niedersächsische Seite, die Region Wischhafen, der Gastgeber sein.“ Sowohl Schröder als auch seine Kollegin aus Niedersachsen freuen sich auf viele Gäste, die die Elbefähre aus Schleswig-Holstein herüberbringt.

Veranstalter des Gottesdienstes sind die Kirchengemeinden Glückstadt und Hamelwörden zusammen mit den Gemeinden der Elbmarschen am Nord- und Südufer der Elbe. Im Anschluss an den Gottesdienst bietet sich bei einer Tasse Kaffee die Gelegenheit, „über die Elbe hinweg“ ins Gespräch zu kommen.

Der Gottesdienst steht ganz im Zeichen des 530 Kilometer langen Mönchsweges, der den Spuren der christlichen Mission im Norden folgt. Von Dänemark über Fehmarn verläuft dieser bis Glückstadt, dann weiter über die Elbe nach Wischhafen. Von dieser ersten niedersächsischen Station setzt sich die Route fort bis nach Bremen. Typisch für den Pilgerweg sind die jahrhundertealten, aus Feld- und Backstein errichteten Kirchen, die bis heute die norddeutsche Landschaft prägen. Eine dieser schönen Kirchen ist die St. Dionysius-Kirche in Hamelwörden. Dank der Unterstützung eines engagierten Kreises von 30 Freiwilligen ist sie von Mai bis Mitte Oktober nachmittags für Touristen und auch Einheimische geöffnet.

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