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Gospelchor singt für Offenheit gegenüber Flüchtlingen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 03.Mär.2015 | 11:41 Uhr

Im Luftkurort am Kanal gibt es viele talentierte Sänger. Nach dem großartigen Konzert des Jugendchors steht am Sonntag, 8. März, um 17 Uhr ein besonderes Konzert des Gospelchors auf dem Veranstaltungsplan.

Das Programm ist ein deutliches Signal gegen die Pegida-Bewegung. Unter dem Motto „Aufsteh’n, aufeinander zugeh’n“ wirbt der Gospelchor für Offenheit gegenüber Flüchtlingen.

„Es soll ein fröhlich-besinnlicher Abend zum Zuhören und Mitsingen werden. Wir setzen uns ein für Toleranz und Menschlichkeit“, sind sich Chorleiterin Isabel Pohl und Organisatorin Anke Hansen einig. Der Eintritt zum Konzert, das im Rahmen der Petrimusiken stattfindet, ist frei, um Spenden für die Migrationshilfe der Diakonie wird gebeten.

Zurzeit proben die rund 30 Chormitglieder unermüdlich für den großen Auftritt in der Petri-Kirche. Locker, witzig und voll Elan motiviert Chorleiterin Isabel Pohl die Sänger und Sängerinnen im Alter von 14 bis 77 Jahren. Ihre Begeisterung und gute Laune wirkt ansteckend. Das Programm ist abwechslungsreich und verspricht einen Abend voller Emotionen. Unglaublich anrührende Solopartien mit Gänsehaut-Garantie stehen gleich neben flotten Ohrwürmern zum Mitsingen.

Eingeladen zum Konzert sind auch alle Flüchtlinge, die nun in Burg leben. Milad Kassawat und Arkan Assaf, freuen sich schon auf das Gospelkonzert. Die beiden Syrer mussten aus ihrer Heimat fliehen und wollen nun möglichst schnell Deutsch lernen.

Der Gospelchor will mit dem Konzert etwas bewirken in Burg. „Wir hoffen, dass sich eine Gruppe bildet, ein lockerer Gesprächskreis mit Deutschen und Flüchtlingen“, erläutert Chorleiterin Isabel Pohl.

>Infos: www.kirche-burg.de

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