Kommunalpolitik : Glückstädter CDU fordert neuen Kindergarten

Sind auch in den Ferienpolitisch aktiv: (v.l.) Krafft-Erik Rohleder und Manfred Lück.
Sind auch in den Ferienpolitisch aktiv: (v.l.) Krafft-Erik Rohleder und Manfred Lück.

Krafft-Erik Rohleder und Manfred Lück befürchten Kollaps in Sachen Kinderbetreuung.

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03. August 2018, 05:00 Uhr

„Wir bauen einen neuen Kindergarten“, sagt Manfred Lück (CDU). Und gleich als nächstes: „Was sollen wir sonst machen?“ Ein neuer Kindergarten sei das vordringlichste Thema, sagen die beiden Christdemokraten Manfred Lück und Krafft-Erik Rohleder im Gespräch mit unserer Zeitung.

Es brennt in Sachen Kindergarten. Rohleder: „Es muss jetzt ganz schnell gehen.“ Seit längerem ist klar, dass neue Gruppen geschaffen werden müssen. Einen Plan hatten die Vertreter der CDU bereits kurz vor der Kommunalwahl vorgestellt. Doch der Plan sei damals von den Piraten, den Grünen und der SPD abgelehnt worden, bedauern sie. Damals hatte der Glückstädter Unternehmer Jochen Nölke den Politikern ehemalige Büroräume an der Stadtstraße zum Umbauen angeboten. Er sagte aber nicht, wer Betreiber werden sollte. Die CDU war für die Idee und machte die Ablehnung der anderen zum Wahlkampfthema.

Jetzt geht es der CDU darum, Kapazitäten zu schaffen. Ein schwieriges Unterfangen. „Wir können nur im Tegelgrund neu bauen“, erklärt Krafft-Erik Rohleder zur Problematik, dass die Stadt zurzeit wohl nur ein geeignetes Grundstück besitzt. Es ist das Areal gegenüber der Ziegelei und der Tankstelle.

Es müssten fünf bis sechs neue Gruppen geschaffen werden, sagen die Politiker. Die Frage ist, wer der Träger sein wird. „Die CDU regt diesen Bau an, weil uns die anderen Parteien andere Lösungen verbaut haben“, sagt Lück.

Das Thema Kindergarten ist das brisanteste, aber es gibt weitere. „Wir wollen das Radfahrkonzept umsetzen“, sagt Lück, der Vorsitzender des Bauausschusses ist. Wobei für ihn die Stadtstraße in Bezug auf schadhafte Radwege eine Herausforderung ist.

Und für ein weiteres Thema haben sie bereits einen Antrag gestellt: „Wir wollen den Hundeleinenzwang für die ganze Stadt wieder einführen. Ausnahmen werden erteilt für diejenigen, die einen Hundeführerschein vorlegen können“, erklärt Krafft-Erik Rohleder. Denn zurzeit sei es so, dass Verfehlungen im öffentlichen Raum nicht angezeigt werden können, weil die Grundlage fehle. Und diese solle geschaffen werden.

Gespannt sind beide auf die Pläne für die Gestaltung des Umfeldes des Flethes.

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