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Tag des offenen Denkmals : Glückstadts Denkmäler zeigen Farbe

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nicht nur Stadtführungen und Schifffahrten warten auf die Besucher. Künstlerin Stephanie Ebel führt durch den neu gestalteten Themenpark Fisch. Die dortigen Graffiti vermitteln neue Ansichten alter Denkmäler.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2014 | 05:00 Uhr

Nachdem bereits am Sonnabend, 13. September, die Kulturnacht das Beste aus Glückstadts Kulturszene präsentiert, stehen am Sonntag die Denkmäler im Mittelpunkt. Jeweils am zweiten Sonntag im September lädt der Tag des offenen Denkmals bundesweit dazu ein, rund 7500 historische Gebäude, archäologische Stätten, Gärten und Parks zu besichtigen. Das diesjährige Motto heißt „Farbe“.

Passend zu diesem Thema laden das Tourismus-Büro und Stephanie Ebel gemeinsam zu einer Führung am Außenhafen ein: „Die Docke – neu erschaffene Bild-Kunst zum Themenpark Fisch“. Der dreißigminütige Spaziergang beginnt um 11 Uhr vor dem Haupttor der Docke und führt entlang der Flutwand. Dort zeigt sich mit vielen Techniken, Stilen und Farben die im letzten Jahr entstandene Kunst für den neuen Erlebnispark an der Elbe.

Stephanie Ebel und ihr Team geben einen Einblick in das Konzept, die Vorbereitungen, Umsetzung sowie die Herausforderungen und Freuden während der Entstehung dieses Projektes. Graffiti haben oftmals einen bitteren Beigeschmack, wenn sie unschön, schnell und unerlaubt sind. Doch mit Plan und Fleiß schufen die Sprayer an der Docke tolle Kunstwerke.


Historische Führung durch das Stadtdenkmal


Am Tag des Denkmals haben Besucher auch die Gelegenheit, das Stadtdenkmal Glückstadt im Rahmen einer historischen Stadtführung zu erleben. Um 14 Uhr beginnt der Rundgang an der Stadtkirche am Markt. Parallel wird eine Kirchenführung angeboten. Anfang des 17. Jahrhunderts als eines der ersten Gebäude in Glückstadt erbaut, blickt der Sakralbau auf eine spannende Geschichte zurück und es gibt eine Vielzahl interessanter Details zu entdecken.

Im Gießhaus in der Königstraße wurden unter anderem Glocken und Leuchter für die Stadtkirche gegossen. Das Gebäude befindet sich heute in Privatbesitz und kann am Tag des offenen Denkmals ebenfalls im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

Darüber hinaus bietet der Tag des offenen Denkmals die Gelegenheit, viele weitere Glückstädter Monumente zu besichtigen. Als schwimmendes Denkmal beteiligt sich der Zollkreuzer Rigmor. Das älteste, noch fahrtüchtige Segelschiff Deutschlands bietet um 10.30 Uhr eine dreistündige Elbefahrt an und kann am Nachmittag ab 14 Uhr im Außenhafen besichtigt werden. In Glückstadt gebaut, war die Rigmor in ihrer über 150-jährigen Geschichte in zahlreichen Gebieten in Nord- und Ostsee im Einsatz.


Architekt erklärt Farbgestaltung der Museums-Fassade


Das Detlefsen-Museum im Brockdorff-Palais nimmt das Thema „Farbe“ zum Anlass, die Gestaltung seiner Fassade in den Mittelpunkt zu stellen. In einer Führung um 14 Uhr erklärt Architekt Hans-Peter Witte aus Elmshorn, wie es bei der Sanierung in den Jahren 2007 und 2008 zu der für viele Glückstädter zunächst ungewöhnlichen Farbgestaltung kam.

Zu besichtigen sind weiter das Stellwerkmuseum und das Museumsgleis. Auch Glückstädter Kunstschaffende beteiligen sich: Die Provianthaus Ateliers, das Atelier Artequarium und das Palais für aktuelle Kunst sind geöffnet. Im Galerie-Café der Bücherstube sind Foto-Grafiken von Reinhard Scheiblich ausgestellt.

>Das vollständige Glückstädter Programm kann im Internet unter www.glueckstadt-tourismus.de nachgelesen werden.

>Das Denkmal Gießhaus in der Königstraße stellen wir morgen in unserer Zeitung vor.


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