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Pflanzaktion am Fleth : Glückstadt soll aufblühen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Glückstädter Klaus Eule möchte die Idee von einer „Blumenstadt“ verwirklichen. 400 Helfer sollen dafür 100 000 Zwiebeln stadtweit in die Erde setzen.

Erhält Glückstadt in den kommenden Jahren ein neues Synonym? „Matjesstadt“ ist ja bildlich gesprochen in aller Munde. Neu wäre aber „Blumen- und Blütenstadt“. Geht es nach dem Willen von Klaus Eule und seinen Mitstreitern des Vereins „Aktiv für Glückstadt“, dann ja. Denn der rührige Pensionär hat es sich zur Aufgabe gemacht, im Herbst nicht nur 10  000 Krokuszwiebeln am Norderfleth – wie schon im vergangenen Jahr am Süderfleth – zu setzen. Groß denken ist seine Maxime: „Ich möchte Glückstadt mit 100  000 Blumen verschönern“, sagt Eule und strahlt dabei Begeisterung aus.

Die Dimension dieser Zahl ist ihm bewusst, macht ihm aber keine Angst: „Glückstadt hat so viele freie Flächen in den einzelnen Stadtteilen. Das müsste machbar sein.“ Seine Vorstellungen gehen dahin, dass es nicht nur Krokusse sein müssen, er stellt sich durchaus eine bunte Mischung („Alles, was so aus Zwiebeln wächst“) vor. Natürlich ist sein Vorhaben im Moment noch eine Vision, aber eine mit echter Diskussionsgrundlage. Denn Klaus Eule hat schon genaue Vorstellungen. Auf jeden Fall muss von Seiten der Stadt das „Go“ kommen, „anders können wir so ein Projekt gar nicht angehen“.

Die Frage der Zwiebel-Beschaffung will er mit Gärtnermeister Igor Neer besprechen, dazu die Logistik der Verteilung übernehmen. Da kommt ihm seine frühere berufliche Laufbahn als Marineoffizier und freier Berater der Nato-Streitkräfte in Brüssel zu Gute. „Logistik und Organisation gehörten zu meinem Alltag“, sagt der heute 74-Jährige.

Entscheidender Aspekt der Pflanzaktion: Es müssten jede Menge Helfer motiviert werden. Etwa 400 – verteilt auf einzelne Stadtteile – stellt sich Eule vor. „Ich würde mir die Pflanzaktion als großes Event quer durch die Stadt wünschen, an dem sich alle Bürger beteiligen können und sollen. Und zum Abschluss gibt es für alle ein großes gemeinsames Essen“, umreißt er sein Vorhaben.“

Eule hat auch zeitlich bereits sehr konkrete Vorstellungen zur Umsetzung seines Vorhabens: An einem Tag – angedacht ist der 8. Oktober 2017 – sollte die Aktion innerhalb von maximal sechs Stunden abgeschlossen sein. Doch im Moment geht es ihm darum, Ideen zu sammeln, Finanzierung zu prüfen, freie Flächen zu sondieren und vor allem mit den Mitgliedern von „Aktiv für Glückstadt“ die Umsetzung prüfen und planen.

„Ich denke, wir werden bestimmt vom Mai bis Anfang Oktober mit den Planungen beschäftigt sein“, mutmaßt Klaus Eule. Sein Appell richtet sich darum an alle Bürger der Stadt, sich dafür einzubringen: „Wir können alle etwas tun, um die Attraktivität Glückstadts zu steigern.“ Und wer weiß: Vielleicht heißt es bald nicht mehr nur „Rosenstadt Uetersen“ oder „Krokusstadt Husum“, sondern auch „Glückstadt – Die Blumenstadt an der Elbe“.

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