Glückstadt feiert mit viel Lichterglanz das Martinsfest

Führten als Soldaten beziehungsweise als Heiliger St. Martin den Umzug an: (v.l.) Thorben (13), Cassandra (14) und Michel (14) .  Fotos: Kewitz
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Führten als Soldaten beziehungsweise als Heiliger St. Martin den Umzug an: (v.l.) Thorben (13), Cassandra (14) und Michel (14) . Fotos: Kewitz

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11. November 2018, 16:53 Uhr

Trotz des regnerischen Wetters haben sich am frühen Sonnabendabend etliche große und kleine Laternenläufer vor der Glückstädter Stadtkirche zum alljährlichen Martinszug versammelt. Dieser begann mit einer von Pastor Thomas-Christian Schröder begleiteten Kinderandacht in der Glückstädter Stadtkirche. Weil auch in diesem Jahr wieder die Geschichte des Heiligen St. Martin lebendig dargestellt wurde, hatte Schröder den Beginn des Kinder-Gottesdienstes gegenüber den Vorjahren um 30 Minuten auf 17.30 Uhr vorgezogen. „In den vergangenen Jahren war es so ein Gehetze, weil die Laternenläufer schon in den Startlöchern standen und wir mit der Andacht noch nicht fertig waren.“ Und die neue Anfangszeit stellte sich tatsächlich als optimal heraus. Entsprechend war genug Zeit, um sich hinter den Spielmannszügen aus Glückstadt und Borsfleth aufzustellen.

Bevor sich die mehrere Hundert Teilnehmer begleitet von Laternenliedern in Marsch setzen, folgten zunächst die obligatorischen Ansprachen. So dankte Glückstadts Wehrführer Ties Tießen insbesondere den Fraktionen der Elbestadt für deren finanzielle Unterstützung bei der Realisierung des Laternenumzuges. Weil es in diesem Jahr kein offizielles Lichterfest gibt, nutzte Oliver Puls vom Verein „Aktiv für Glückstadt“ den Martinszug, um nach einem Countdown die winterliche Beleuchtung der Bäume entlang der Straße Am Fleth in Betrieb zu nehmen.

Kurz nach 18.30 Uhr ging es dann los. Mit klingenden Laternenliedern setze der sich von Fackelträgern der Feuerwehr begleitete Umzug in Marsch. Nach einer dreiviertel Stunde trafen die Teilnehmer an der Feuerwache ein. Vor flackernden Feuerkörben gab es dort noch ein stimmungsvolles Platzkonzert, während in der Fahrzeughalle die Menschenschlange vor dem Bockwurst- und Getränkeverkaufsstand immer länger wurde. „Es ist schön, dass die Feuerwache wieder Zielort des Umzuges ist und man hier noch gemütlich trocken und warm beisammen sitzen kann“, lautete der Tenor vieler Teilnehmer.

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