Fahrradtourismus : Glückstadt auf zwei Rädern entdecken

Selbst mit dem Rad unterwegs: (v. l.) Corinna Gross, Sandra Kirbis und Vanessa Klamka.
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Selbst mit dem Rad unterwegs: (v. l.) Corinna Gross, Sandra Kirbis und Vanessa Klamka.

Stadt finanziert fünfjähriges Projekt – Fachfrau für Fahrradtourismus nimmt Arbeit auf.

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28. Januar 2018, 05:00 Uhr

Die schönsten Radwege, eine volle Wasserflasche für unterwegs, Möglichkeiten, dass Rad zu putzen: Radfahren ist ein breit gefächertes Thema. Auch für Touristen, die radelnd die Stadt an der Elbe entdecken.

Die Stadt Glückstadt gibt das Geld, die Tourismus-Information stellt das Büro: Vanessa Klamka (23) ist die neue Fachfrau in Bezug auf Fahrradtourismus. Die Itzehoererin wurde jetzt eingestellt, um in den kommenden fünf Jahren ein Konzept für Fahrradtourismus in Glückstadt und der näheren Region zu erarbeiten. Die Projektmanagerin hat an der Fachhochschule Westküste in Heide Tourismusmanagement studiert. Anschließend arbeitete Vanessa Klamka zunächst im Hotelmamangement in Hamburg, dann entschied sie sich für das neue Projekt in Glückstadt.

Die 23-Jährige ist selbst Radfahrerin. Sie weiß, dass sich alle Altersgruppen für diese sportliche Betätigung begeistern. Dass die Menschen es lieben, so an der frischen Luft unterwegs zu sein. Sie wird auch später die Werbestrategien für den Rad-Tourismus übernehmen. Und eines steht für sie fest: „Ich werde die Strecken selbst abfahren.“

Zunächst bereitet sie ein Treffen Anfang März mit so genannten Leistungsträgern vor, dazu zählen in diesem Fall Vertreter von Beherbergungen aller Art sowie Gastronomen. „Bei dieser Auftaktveranstaltung nehmen wir Ideen und Wünsche entgegen.“ Angeboten werden in Folge Workshops, die begleitet werden von Frank Simoneit, Tourismuswissenschaftler an der Fachhochschule Westküste in Heide.

Im Büro in Glückstadt steht Vanessa Klamka zunächst Tourismus-Chefin Sandra Kirbis zur Seite. Sie ist begeistert von dem Projekt: „Radfahren ist hochaktuell.“ Seit vielen Jahren kommen Urlauber auf dem Rad auch nach Glückstadt, denn die Stadt liegt an mehreren Radfernstraßen. „Radreisen waren schon immer ein Thema.“

Im Touristenbüro arbeitet seit kurzem Corinna Gross aus Herzhorn. Sie, ihr Mann Jürgen und Tochter Lisa sind begeisterte Radfahrer. Sie fahren auch schon mal nach Itzehoe zum Eisessen. Die Herzhornerin wird auch den einen oder anderen Tipp geben, was Radfahrer aus der Region interessiert: So zum Beispiel, wo ein Rad sicher abgestellt werden kann. Oder aber auch, wo es leckeres Eis geben könnte.

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