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Steinburger Baugebiete : Glückliche Hohenlockstedter

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Einheimische und Zugezogene, junge und ältere Hohenlockstedter fühlen sich wohl im Neubaugebiet Walderseestraße. Hier kann man naturnah wohnen. Wir haben mit einigen der Familien gesprochen.

shz.de von
erstellt am 05.Okt.2013 | 05:00 Uhr

Gepflasterte Stichstraßen und bunte Häuserreihen kennzeichnen das Neubaugebiet an der Walderseestraße in Hohenlockstedt. In einem dieser „bunten Häuser“ wohnt Familie Harms. Genau genommen ist ihr zweistöckiger Ziegelbau gar nicht bunt, sondern weiß. Darin leben die Eltern Anja und Kai mit Tochter Miriam (12), Sohn Falko (15) und den Katzen Peggy und Lotti. Vor dreizehn Jahren kauften sie das Grundstück direkt am Waldrand. „Wir haben unsere Wurzeln hier – und das soll auch so bleiben“, erzählte Anja Harms. Weil das Ehepaar gern in seiner Heimat und in der Nähe der Familie bleiben wollte, entschieden sie sich für Hohenlockstedt. Beide Kinder sind hier aufgewachsen und fühlen sich wohl. Obwohl Miriam inzwischen in Itzehoe zur Schule geht, gestaltete sich der Schulweg per Bus für sie recht unkompliziert. Viele ihrer Nachbarskinder sind im gleichen Alter, früher haben sie oft gemeinsam auf der Straße gespielt. Und auch für ihre Eltern sind die Wege nicht weit: Ihre Arbeitsplätze in Itzehoe und Bad Bramstedt sind mit dem Auto schnell erreicht. „Mit der Wohnqualität hier sind wir sehr zufrieden“, bekräftigt Anja Harms und verweist auf die ruhige und doch relativ zentrale Lage. „Wir sind total glücklich!“

Ein paar Stichstraßen weiter ist Familie Hesse zuhause – ebenfalls seit 13 Jahren. Als sie hier den ersten Spatenstich setzten, fehlte von so manchem Nachbarhaus noch jede Spur. Zuvor hatten Petra und Frank Hesse in Pinneberg gewohnt. Als sie auf der Suche nach einem Eigenheim waren, führte sie ihr Weg ins bis dahin unbekannte Hohenlockstedt. „Hier ist Wohnraum noch erschwinglich“, urteilte Petra Hesse. Gebürtig stammen sie und ihr Mann aus Niedersachsen, berufliche Veränderungen haben sie in den Norden verschlagen. Heute sind sie in Hohenlockstedt und in Elmshorn tätig und gemeinsam mit ihren Töchtern Romy (9) und Julia (14) in ihrer Wahlheimat angekommen. Kontakte zur Dorfgemeinschaft waren schnell geknüpft, insbesondere in der Kirchengemeinde ist die Familie aktiv. Hier spielt Vater Frank E-Bass in einer achtköpfigen Band.

Ebenso musikalisch geht es auch einige Häuser weiter zu: Während Joseph (7), genannt „Jo“ eifrig auf der Gitarre übt, spielt seine Mutter Britta Hohenberg seit stolzen 35 Jahren im Musikzug Hohenlockstedt Posaune. Zwischenzeitlich hatte sie in Itzehoe gewohnt, „wollte aber zurück“, wie sie selbst sagt. Die alleinerziehende Mutter lebt allein mit ihrem Sohn in der Walderseestraße, jedoch wohnt sein Vater nicht weit weg und schaut regelmäßig vorbei. Jo weiß seine ruhige Wohnlage besonders zu schätzen: „Hier fahren nur wenige Autos und das ist schön so“, berichtete der Grundschüler. Britta Hohenberg kann ihren Nachwuchs mit gutem Gewissen draußen spielen lassen. Seinen täglichen Schulweg bestreitet er zu Fuß in Begleitung seiner Mutter, manchmal zusammen mit einem Freund. „Bis zur Ampel gehen wir auf dieser Seite an der Kieler Straße entlang“, erklärte er.

An Hohenlockstedt schätzen die Hohenbergs die intakte Infrastruktur, zu der gute Einkaufsmöglichkeiten, Buchläden und das Gemeindebüro direkt vor Ort zählen. Auch die Familie in der Nähe, das rege Vereinsleben und der örtliche Musikzug spielen für sie eine große Rolle und tragen zum Wohlfühlen bei. Zudem nutzen Jo und seine Mutter den nahe gelegenen Wald gern zur sportlichen Betätigung – wenn der Blondschopf nicht gerade auf dem Rasen des TSV Lola dem Ball hinterher jagt.

Während der kleine Jo hier geboren und aufgewachsen ist, hat es andere Bewohner erst spät in die Walderseestraße verschlagen: Jens und Beate Nötzelmann haben vor etwa 3,5 Jahren ihren Hof in Ridders verkauft, um gemeinsam mit ihren erwachsenen Söhnen Marcel und Chris-Torge und Hündin Pauline (8) nach Hohenlockstedt umzuziehen. Ihren Bungalow mit Walmdach haben sie auf dem letzten freien Baugrundstück an der Walderseestraße errichtet. „Vorher waren die Nachbarn ein bisschen weiter weg“, bemerkt Jens Nötzelmann augenzwinkernd. Trotz der Umstellung sei die Nachbarschaft gut. „Uns gefällt es hier“, so der Gemeindearbeiter. Und er weiß nicht nur die Vorzüge eines neu gebauten Hauses, sondern auch die Nähe zum Ortskern zu schätzen: „Alles ist dicht bei, man braucht kein zweites Auto und auch fürs Alter ist gut vorgesorgt“, so Nötzelmann.

Während er vom Alter spricht, war nebenan vor Kurzem der Storch zu Besuch: Katja und Niels Duschl halten stolz Söhnchen Mats (2 Monate)im Arm. Seit zwei Jahren bewohnen seine Eltern ihr schmuckes Haus mit 180 Quadratmetern Wohnfläche. Erst letztes Jahr haben sie sich das Ja-Wort gegeben – und zwar nicht irgendwo, sondern standesgemäß im Hohenlockstedter Wasserturm in luftigen 18 Metern Höhe. Von dort aus konnten sie nicht nur in die Ferne, sondern auch auf ihr Haus im Grünen niederblicken.

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