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Norddeutsche Rundschau

17. Dezember 2017 | 11:15 Uhr

Datenturbo : Glasfaser für die Geschäftswelt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Glückstädter Büro-Service als erstes Unternehmen im Gewerbegebiet an das schnelle Internet per Glasfaser angebunden.

von
erstellt am 09.Mär.2016 | 05:03 Uhr

Tanja und Freddy Eis strahlen über das ganze Gesicht. Die Unternehmer vom Glückstädter Büro-Service haben im Gewerbegebiet schnelles Internet bekommen. Vor allem für Freddy Eis eine Entlastung. Mehrfach musste der Geschäftsmann im Monat nach Hamburg fahren, um von einem Kompetenzzentrum aus E-Mails mit Unterlagen zu versenden. Die Leitungen in Glückstadt machten es fast unmöglich, große Datenmengen zu verschicken. „Die jetzige Geschwindigkeit macht einen wahnsinnig großen Unterschied aus“, sagt Tanja Eis.

Zum schnellen Internetanschluss gratulierten ihr jetzt Glückstadts Stadtwerkeleiter Karl-Heinz Jacobs und Helge Stein, Bereichsleiter Telekommunikation der Stadtwerke Steinburg. Im Juli vergangenen Jahres gaben die Stadtwerke Pläne für den Glasfaserausbau in der Elbestadt bekannt. Kurz darauf baten die Geschäftsleute Freddy und Tanja Eis um einen Beratungstermin mit den Stadtwerken. Im September trafen sich die Beteiligten vor Ort, im Oktober wurde der Vertrag unterschrieben.

Eigentlich sollte das Unternehmen schon vor Weihnachten angeschlossen sein. Doch es gab Probleme mit einer Leitung an der Christian-IV-Straße, direkt beim Bahnübergang. Karl-Heinz Jacobs: „Dort wurde bei der Baustelle im vergangenen Jahr Leerrohre von einem Bagger beschädigt.“ Die Rohre wurden dabei geknickt. Der Fehler wurde nicht gemeldet, deshalb mussten die Stadtwerke-Mitarbeiter ihn erst einmal suchen und beheben. Deshalb konnte das Unternehmen von Ehepaar Eis erst jetzt angeschlossen werden.

Und darüber sind sie glücklich. „Wir nehmen an einem Pilotprojekt vom Verband teil, es geht um Warenwirtschaft“, erklärt Freddy Eis. Dafür müssten große Datenmengen versendet werden. Und da viele Geschäfte über das Internet laufen, mussten sie in der Vergangenheit nachts die Rechner eingeschaltet lassen, um Daten verschicken zu können. Oder nach Hamburg fahren. „Unsere Mitarbeiter waren gefrustet“, sagt Tanja Eis. Sie hält schnelles Internet für ein Unternehmen unabdingbar. „Es ist eine Standortentscheidung.“

Die Stadtwerke – sie sind eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Glückstadt – haben im vergangenen Jahr angefangen, in wenigen Teilen der Stadt hochmoderne Glasfasernetze aufzubauen. Jacobs: „Rund fünf Kilometer Glasfaserkabel wurden bereits in der Innenstadt verlegt. Mehr als 100 Bürger und Gewerbetreibende haben ihr Interesse an einem Anschluss bekundet oder bereits einen Vertrag abgeschlossen.“ Von den neuen Kunden sind einige im Gewerbegebiet angesiedelt.

„Mit unserer neuen Technik FTTH – Fibre to the home – bieten wir unseren Kunden modernste Technik. Denn mit den Glasfaserkabeln landen wir unmittelbar beim Kunden, also direkt im Haus oder im Büro“, erklärt Jacobs. „Glasfaser-Interessierte, die in den verfügbaren Bereichen wohnen oder ein Gewerbe betreiben, können sich an die Mitarbeiter der Stadtwerke wenden. Neben dem Internet- und Telefonanschluss bieten die Stadtwerke auch hochauflösende Fernsehsignale an.“ Die Preise würden sich im üblichen Marktbereich bewegen, den auch die großen überregionalen Mitbewerber anbieten.

„350  000 Euro haben wir als Stadtwerke Glückstadt bereits investiert“, sagt Jacobs. „Jetzt geht es weiter am Kommandantengraben in drei Bauabschnitten.“

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Wenn es um das schnelle Internet geht, dann arbeiten die Stadtwerke Glückstadt gemeinsam mit den Stadtwerken Itzehoe zusammen. Deshalb heißt das Produkt auch IZ-KOM .

Infos: Tarife, Angebote und zur Technik unter www.stadtwerke-glueckstadt.de

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