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Norddeutsche Rundschau

21. Oktober 2017 | 18:25 Uhr

Gitarrenklänge für den guten Zweck

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ein entspannter musikalischer Abend erwartete die 120 Gäste im voll besetzten Veranstaltungsraum des katholischen Alten- und Pflegeheims St. Josef. Einrichtungsleiterin Natascha Kolb begrüßte das Trio „Samt und Saitig“. Ute Vollstedt, Ute Koopmann und Ingar Mikat aus Kellinghusen waren gerne der Einladung gefolgt, denn die Einnahmen des Benefizkonzerts fließen an das Müttergenesungswerk. „Wir können dadurch unseren Bewohnern eine schöne Veranstaltung bieten und gleichzeitig die Einrichtung der Öffentlichkeit vorstellen“, freute sich auch Bettina Wedde-Braun, Musikgeragogin des Hauses. Seit einem halben Jahr liefen die Vorbereitungen, unterstützt durch Susanne Stepany, die auch am Abend im Hintergrund wirkte.

In lockerer Atmosphäre präsentierten die drei Musikerinnen von „Samt und Saitig“, die seit fast acht Jahren in der Formation spielen, eine große Palette an unterschiedlichen Liedern. Sangen sie das erste Stück sogar a cappella im schwungvollen Dreiviertel-Takt, ging es bald um erzählte und besungene Zigeunerliebe. Gesungen wurde mal auf Deutsch, viel in Englisch. Je nach Stimmung servierten die Musikerinnen astreines Fingerpicking oder schlugen die Gitarrensaiten fein oder forte an. Immer wieder bewiesen „Samt und Saitig“, dass weniger oft mehr ist. Leise Klänge über den wehmütigen Blick auf die größer werdenden Kinder gingen genauso zu Herzen wie ein Stück über die vielen möglichen Momente des Glücks – inklusive Finale in Blues mit abschließendem „Oh, yeah!“

Neben Eigenkompositionen motivierten einige bekannte Songs die Zuhörer zum Mitsingen oder -summen. Wippende Füße und nickende Köpfe waren überall im Publikum zu sehen. „Was haben die drei für tolle Stimmen“, sagte Dora Böhme, mit über 90 Jahren eine der ältesten Bewohnerinnen in St. Josef. „Mir gefällt die Musik sehr gut!“

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