Gespräche über Gott und die Welt

shz.de von
25. Januar 2015, 17:00 Uhr

Laut und ohne Rücksicht auf Nachbarn



Zwei Mal ist es am Wochenende in Wohnungen zu laut hergegangen. Nachbarn in der Carl-Legien-Straße beziehungsweise der Gerhart-Hauptmann-Straße fühlten sich gestört und baten die Polizei um Hilfe. Wie die Beamten bestätigen, wurden Freitagabend gegen 21.45 Uhr in einer Wohnung mehrere Personen angetroffen, die sich lautstark unterhielten. Weil auch Alkohol im Spiel war, wurde die Gruppe von der Nachtstreife zur Ruhe ermahnt. Sonnabendnachmittag gegen 15 Uhr waren es dann vier junge Leute, die in einem Wohnblock bei Benutzung von Spielekonsolen keine Rücksicht auf die Nachbarschaft nahmen. Eine 75-jährige Rentnerin versuchte es zunächst im Guten und bat das Quartett um weniger Lautstärke. Vergeblich. Als die alarmierten Polizeibeamten eintrafen, war der Wohnungsmieter als Gastgeber gar nicht zu Hause. Seine sich ohne ihn amüsierenden Kumpel wurden zur Ruhe ermahnt. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, wurde den jungen Leuten gleichzeitig im Falle eines zweiten Polizeieinsatzes die Beschlagnahme der den Lärm verursachenden Geräte angedroht.

Während der Fahrt Anhänger verloren



Gehöriger Schrecken für eine Autofahrerin aus Glückstadt. Die 28-Jährige mit ihrem Fahrzeug auf der B 431 in Richtung Glückstadt unterwegs, als ihr im Ortsteil Herrendeich ein Pkw mit Anhänger entgegenkam. Wie die Polizei berichtet, löste sich plötzlich der Anhänger von der Kupplung, schoss über die Gegenfahrbahn auf den Rad- und Gehweg und prallte gegen einen Baum. Der Glückstädterin gelang es, dem Hindernis auszuweichen. Der Pkw-Fahrer, dem der Anhänger abhanden gekommen war, kümmerte sich zunächst nicht weiter um den Vorfall. Die 28-Jährige alarmierte die Polizei. Kurz darauf kehrte das Zugfahrzeug zurück. Obwohl der Fahrer darauf hingewiesen wurde, dass man bereit die Polizei gerufen habe, kuppelte er nur den Anhänger wieder ans Fahrzeug und fuhr in Richtung Kollmar davon. Wie die Beamten mitteilen, konnte der Fahrzeughalter anhand des von der Zeugin notierten Autokennzeichens inzwischen ermittelt werden. Ob er auch mit dem Fahrzeuggespann unterwegs war, steht noch nicht fest . Zunächst wird gegen Unbekannt wegen einer Verkehrsunfallflucht ermittelt. Grund: Am Baum entstand ein Schaden über rund 200 Euro.

>Hinweise zu dem Vorfall am vorigen Donnerstag gegen 15.30 Uhr an die Polizei: 04124/3011-0.


Wohnungen für Flüchtlinge gesucht



Bürgermeister Wolfgang Glißmann bittet Bürger, die über ungenutzten Wohnraum verfügen, diese Wohnungen bei ihm oder der Amtsverwaltung Horst-Herzhorn für eine mögliche Vermietung an Flüchtlinge anzumelden. „Es ist damit zu rechnen, dass im Amtsbereich weitere Asylbewerber aufgenommen werden“, sagte Glißmann auf der jüngsten Gemeinderatssitzung. „Wir müssen uns alle gemeinsam Gedanken machen, wie wir helfen können.“ Im Moment stelle allein die Gemeinde Horst im Amtsbereich Wohnungen für Asylbewerber. Glißmann: „Dafür sind wir sehr dankbar, aber wir sollten auch versuchen einen Beitrag zu leisten.“ Herzhorn habe grundsätzlich, anders als kleinere Dörfer, die Infrastruktur, um Menschen aufzunehmen, fügte der Bürgermeister hinzu.

Spenden an Gemeinde



In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung teilte Bürgermeister Wolfgang Glißmann mit, dass die Gemeinde Herzhorn im vergangenen Jahr 2668 Euro an Spenden eingenommen habe. Die Namen der Spender wurden nicht öffentlich genannt, da sie teilweise um Anonymität gebeten haben, so Glißmann.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen