Geschichte als Bilderbuch: Kunstspende für die AVS

Feier auf dem AVS-Flur: Karl-Heinz Kock (l.) erläutert Arbeiten von Oliver Grajewski (2. v. r.) Foto: marxen
Feier auf dem AVS-Flur: Karl-Heinz Kock (l.) erläutert Arbeiten von Oliver Grajewski (2. v. r.) Foto: marxen

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07. Juni 2012, 03:59 Uhr

itzehoe | Die Idee von Karl-Heinz Kock, die Bilder von Oliver Grajewski, die Finanzierung vom Förderverein. In einer kleinen Feier wurden fünf Schwarz-Weiß-Zeichnungen in der Auguste-Viktoria-Schule aufgehängt. Sie bilden einen Zyklus zur deutsch-europäischen Geschichte von 1640 bis 2008, und waren ursprünglich im Großformat als Auftragsarbeit für das Landesmuseum in Detmold erarbeitet worden. Nun schmückt eine kleinere Fassung einen AVS-Flur im zweiten Obergeschoss.

Der Künstler Oliver Grajewski, geboren 1968, ist ehemaliger AVS-Schüler, studierte Kunst in Berlin und hatte schon bei der Ausstellung des AVS-Kunstkreises im Februar eine Kleinversion des Zyklus´ im Wenzel-Hablik-Museum gezeigt. Unzählige einzelne Zeichnungen auf etwa 50 DIN A 4-Blättern bildeten dafür einen Fundus an Figuren, Szenen und Hintergründen, aus dem Grajeswki am Computer ein historisch subjektives, gerafftes Bilderbuch mit Comic-Anlehnungen entwickelte.

Die musikalische Umrahmung lieferten die AVS-Schüler Lena und Moritz Kruit (Klarinette und Gitarre) mit Klezmer-Musik. Die Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Bettina Gehring, lobte die Idee, Karl-Heinz Kock blickte zurück in Grajewskis Jugend, hatte noch Drucke aus der Zeit mitgebracht, die Grajewski signierte. Außerdem hatte er Günter Hörnlein eingeladen und hob unter anderem in zwei Anekdoten die Verdienste des damaligen Bürgermeisters um Grajewskis Karriere hervor.

Abschließend erläuterte der Künstler seine fünfteilige Arbeit und deren Entstehung. Überraschenderweise sei nur eine Korrektur erforderlich geworden: Er habe das Dekolleté der Bundeskanzlerin schließen müssen.

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