Theater : Geplatzter Traum vom Erfolg

Auch nach 60  Jahren hat nichts an Brisanz verloren: Tod eines Handlungsreisenden.
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Auch nach 60 Jahren hat nichts an Brisanz verloren: Tod eines Handlungsreisenden.

Der amerikanische Traum von Glück und Erfolg wird nicht für jeden Wirklichkeit. Das zeigt Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ im theater itzehoe.

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12. Oktober 2013, 17:00 Uhr

Willy Loman, seit 30 Jahren Vertreter, ist immer weniger in der Lage, den zeitbedingten Veränderungen in seinem Kundenkreis und den steigenden Erwartungen seiner Firma zu entsprechen. Und so wird er, für den materieller Erfolg alles ist, in dem Moment entlassen, als er endlich die letzte Rate für sein Haus zusammengespart hat. Unfähig damit umzugehen, begeht Loman Selbstmord, den er, um den Schein zu wahren und seiner Familie die Versicherungssumme zu garantieren, als Unfall arrangiert. Aber nicht nur er scheitert, auch seine Söhne, die er im bedingungslosen Wohlstandsglauben erzogen hat, müssen erkennen, dass der amerikanische Traum von Glück und Erfolg nicht für jeden Wirklichkeit wird.

Auch nach 60 Jahren hat das Stück nichts an seiner Brisanz und Aktualität verloren. Dienstag, 22. Oktober, 19.30 Uhr, ist es im theater itzehoe zu sehen.

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