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Blühendes Glückstadt : Gepflanzt wird mit dem Bohrer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Stadt soll aufblühen: Mitglieder von „Aktiv für Glückstadt“ und Helfer bringen Blumenzwiebeln in den Boden.

100.000 Blumenzwiebeln werden am 13. und 14. Oktober in den Boden kommen. „Das ist leider unser Tribut an Xavier“, erklärte Oliver Puls, zweiter Vorsitzender vom Verein „Aktiv für Glückstadt“ beim jüngsten Treffen in der Tischlerei Richter. Wie berichtet, wurde die Pflanzaktion wegen des Sturmes verschoben. „Wir haben vor der Sparkasse Testpflanzungen vorgenommen“, erklärte Puls. „Aber Igor Neer, unser Zwiebel-Lieferant und Garten-Fachmann, befand den Boden als zu weich, zu nass – echte Matsche.“ Die Blumenzwiebeln stehen jetzt in der Gärtnerei Neer bereit.

Für den 13. und 14. Oktober sind wieder viele Unterstützter aufgefordert, dabei zu sein. Treff ist jeweils um 10 Uhr am „Nettchen“. Der Clou: Aktionsleiter Klaus Eule hat Pflanzbohrer konstruiert, die mittels Akkuschrauber betrieben werden. So ist eine gleichmäßige, relativ mühelose Pflanzung gewährleistet. Schwielen und Blasen an den Händen sollen damit der Vergangenheit angehören. Mitmachen kann jeder, auch Kinder. Es sollten möglichst viele Teilnehmer auch ihre Schrauber plus Akkus mitbringen. Aufladestationen werden eingerichtet.

Als weiteren Punkt sprach Oliver Puls das geplante Lichterfest am 11. November an: „Ich denke, die Veranstaltung wird noch größer als im vergangenen Jahr.“ Ab 18.30 Uhr startet der große Laternenumzug, in dem auch die Kindergarten-Kinder begleitet von der Feuerwehr als gemeinsame Veranstaltung teilnehmen. Einzelhändler werden ihre Geschäfte geöffnet haben. Und als Höhepunkt wird das „Lichterpaar“ nach einem Countdown die Baumbeleuchtung an den Fleth-Achsen anschalten. „Wir denken, dass wir die Attraktivität noch weiter steigern konnten“, sagte Puls. Der genaue Programmablauf wird per Flyer bekannt gegeben. Traditionelle Stammtische hat der Verein bis Ende des Jahres, Anfang nächsten Jahres nicht mehr geplant. „Wir gehen ja gerne mit unseren Mitgliedern in heimische Betriebe. Das erlaubt uns interessante Einblicke“, erklärte Oliver Puls zum Gastgeber Ralf und Petra Richter.

„In zwei Jahren gibt es etwas zu feiern“, kündigte Ralf Richter an. Gespannte Aufmerksamkeit gab es in der Stammtisch-Runde. Hintergrund: „Die Tischlerei besteht dann unter unserem Namen 50 Jahre und ist seit 30 Jahren in Glückstadt ansässig“, sagte der Tischlermeister, in dessen Werkstatt der Stammtisch stattfand. Ralf Richter stellte in launigen Worten seinen Betrieb vor. Sechs Gesellen kreieren in der modernen Werkstatt alle Arten an Tischlerarbeiten vom Fensterbau in Holz und Kunststoff bis zu künstlerisch gestalteten Türen, wertvollen historischen Nachbauten, edlen Treppen. Ganz besonders stolz zeigte sich Richter auf seine Azubis. „Wir haben immer ausgebildet und werden das auch weiterhin“, sagte er. Zurzeit erlernen vier junge Männer das Handwerk. „Ich habe bei allen ein sehr gutes Gefühl. Die jungen Männer werden mal gute Handwerker“, so Ralf Richter.

Ende November gibt es eine Zusammenkunft, in der Mitglieder Weihnachtsbäume erstehen können. Denn der Wettbewerb „Schönster Weihnachtsbaum“ soll auch in diesem Jahr durchgeführt werden. Puls: „Anfang 2018 planen wir vielleicht eine Art Neujahrsempfang. Aber darüber werden wir noch diskutieren.“ Informationen dieser Veranstaltungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.


>Pflanzaktion: Klaus Eule koordiniert auch frühere Pflanztermine.

Kontakt über: blumen-glueckstadt@t-online.de

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