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Norddeutsche Rundschau

15. Dezember 2017 | 23:09 Uhr

Ehrenamt : Gemeinsam im Stadtteil aktiv

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ehrenamtliche Arbeit in der Nachbarschaft: Wellenkamper Runde organisiert Veranstaltungen und gibt Stadtteilzeitung heraus

shz.de von
erstellt am 28.Feb.2014 | 12:00 Uhr

Mit Blick auf die große Ehrenamtsmesse am 1. März in Itzehoe stellen wir einige ehrenamtlich aktive Gruppen vor. Heute: die Wellenkamper Runde.

Ob Stadtteilfest oder Zeitung, Kulturtage oder Flohmarkt: Im größten Itzehoer Stadtteil ist eine Menge los. In der „Wellenkamper Runde“ gestalten Bürger in Itzehoe Wellenkamp das gesellschaftliche Leben in ihrer Nachbarschaft. „Wir wollten kein Verein der Vereine sein, deswegen haben wir diese Form gewählt“, erzählte Uwe Burmeister. Vertreter der Vereine, unter anderem Bürgerclub, Siedlerbund, Schützen- und Sportverein, sind ebenso dabei wie verschiedene Institutionen, darunter die Schulen, Kindergärten sowie die Kirchengemeinden St. Michaelis und St. Johannes. Aber auch Privatleute ohne Vereinszugehörigkeit bringen sich in der Wellenkamper Runde ein. „Alle, die sich in Wellenkamp engagieren wollen, können hier erscheinen“, so Burmeister. Einmal monatlich treffen sich die Beteiligten in der Begegnungsstätte, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen. Dabei freuen sie sich über die Unterstützung durch Heinke Nitsch aus dem Amt für Bürgerdienste der Stadt.

„Ohne Ehrenamt geht nichts mehr“, waren sich die rund 15 Anwesenden bei der letzten Runde am vergangenen Dienstag einig. Sie gestalten das Leben in ihrem Stadtteil aktiv mit, „um dem Wellenkamp ein Gesicht zu geben“, so Gerhild Nordmann. Das Sprachrohr ist dabei die Stadtteilzeitung „Der Wellenkamper“, die vierteljährlich mit einer Auflage von 2800 Stück erscheint und durch ehrenamtliche Helfer erstellt und verteilt wird. „Interessierte Verteiler und Schreiber dürfen sich gern bei uns melden“, so Burmeister. Darin wird über Leute und Leben, aber auch über die Aktivitäten im Stadtteil berichtet.
„Ohne Ehrenamt würde das alles nicht funktionieren“, betonte Burmeister. „Es ist immer wieder spannend, was im Stadtteil passiert“, findet Maren Krüger. Viele Kulturschaffende gebe es im Wellenkamp, die auch die Veranstaltungen der Wellenkamper Runde bereicherten. Und diese würden „sehr gut angenommen“.

Während sie selbst über das Briefmarkensammeln zum Ehrenamt gekommen ist, haben andere sich im sportlichen oder kulturellen Bereich ehrenamtlich betätigt. „Der Anlass kann alles sein, aber entscheidend ist, dass man mit Leib und Seele dabei ist“, erklärte Klaus H. Borwieck, Vorstandsmitglied der Siedlergemeinschaft Kamper Weg-Wellenkamp. Monika Kubluhn meint: „Der Motor ist zum einen, dass man Spaß dran hat, und zum anderen, dass man etwas bewegen möchte.“ Heike Wollburg ergänzt: „Und wenn die Arbeit gut angenommen wird, macht es noch mehr Spaß.“ Mit einem gemeinsamen Stand präsentiert sich die Wellenkamper Runde bei der Ehrenamtsmesse. Mit dabei sind nicht nur die Ehrenamtler, die ihre Arbeit vorstellen, sondern auch der Landesgartenfachberater vom Verband Wohneigentum sowie ein Glücksrad.

Infos unter: www.wellenkamp.info

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