Bürgerinitiative : „Gemeinsam für Brunsbüttel“

Machen sich für die Schleusenstadt stark: (v.li.) Britta von Sawilski, stellvertretende Vorsitzende, Tom Hansen, Vorsitzender, und Ilka Claussen, Schriftführerin.
Machen sich für die Schleusenstadt stark: (v.li.) Britta von Sawilski, stellvertretende Vorsitzende, Tom Hansen, Vorsitzender, und Ilka Claussen, Schriftführerin.

Schleusenstadt soll attraktiver werden: Neuer Bürgerverein setzt sich zum Ziel, den Gemeinsinn der Bürger zu stärken

shz.de von
24. Juni 2014, 18:30 Uhr

„Handeln statt motzen – Gemeinsam Dinge bewegen!“ – Kritik an Gegebenheiten zu üben, die einem missfallen, ist einfach. Ebenso einfach wie von anderen Menschen zu fordern, die Missstände zu beseitigen. Wenn jemand jedoch wirklich möchte, dass sich etwas ändert, dann sollte dieser Mensch auch bereit sein, selber einmal aktiv zu werden. Diese Ansicht vertreten zumindest Tom Hansen, Britta von Sawilski und Ilka Claussen. Gemeinsam bilden sie den Vorstand des neu gegründeten Bürgervereins „Gemeinsam für Brunsbüttel“. Ziel des Vereins ist es, die Brunsbütteler Bürger egal welchen Alters, Geschlechts oder Herkunft einander näher zu bringen, den Gemeinsinn zu stärken und sie zur Teilnahme an unterschiedlichen Aktionen zu bewegen, um so gemeinsam unter anderem die Attraktivität der Schleusenstadt zu steigern.
„Starten möchten wir unsere Vereinsarbeit mit dem Projekt Nachbarschaftshilfe“, erzählt der Vereinsvorsitzende Tom Hansen. Der Bürgerverein möchte in diesem Fall als Vermittler fungieren und Menschen, die Hilfe benötigen, mit Brunsbüttelern, die ehrenamtlich ihren Mitmenschen helfen möchten, zusammenbringen.

„Es gibt viele alleinstehende Menschen, die hier und da Hilfe, eine Begleitung oder einfach nur Gesellschaft benötigen“, so Britta von Sawilski, stellvertretende Vorsitzende. Beide Seiten können sich beim Verein melden, der wiederum schaut, welche Projektteilnehmer zueinanderpassen könnten. Nachfolgend wird dann ein Kontakt hergestellt.

Doch nicht nur vermittelnde Tätigkeiten hat sich der Verein auf seine Fahnen geschrieben. Aktiv will er sich für die Einrichtung einer zentralen Begegnungsstätte für Jugendliche und Kinder einsetzen, Müllsammelaktionen für eine saubere Stadt organisieren und zu multikulturellen Veranstaltungen einladen. „Wir möchten auch Brunsbütteler Bürger mit einem anderen kulturellen Hintergrund stärker in das Leben der Stadt einbinden“, sind sich die Vorstandsmitglieder einig.

Überaus begeistert zeigt sich der Vorstand von der Unterstützung, die der Verein aus dem Rathaus und vom Stadtmanagement erfährt. „Nachdem wir uns und unser Vorhaben beim Bürgermeister vorgestellt haben, haben wir ohne Probleme die Erlaubnis erhalten, das Wappen der Stadt für unser Vereinslogo zu nutzen. Das Stadtmanagement hat uns zudem gänzlich unbürokratisch einen Platz auf dem kommenden Kanalgeburtstag zur Verfügung gestellt, damit wir uns der breiten Öffentlichkeit vorstellen können. Und das, obwohl die Planungen rund um die Veranstaltung bereits längst abgeschlossen waren“, zeigt sich Tom Hansen erfreut.

Die Idee einen Verein zu gründen, der sich für die Stadt engagiert, wurde im Rahmen einer Diskussionsrunde im Internet geboren. „Mich regten die vielen Kritiker auf, die sich nur negativ geäußert haben, und da habe ich gemeint, dass sie ja auch mal aktiv werden könnten, statt immer nur zu motzen“, sagt Hansen. Eine Aussage, die auf rege Zustimmung stieß und schließlich zum Auslöser der Vereinsgründung wurde.

Das nächste Treffen des Vereins „Gemeinsam für Brunsbüttel“ findet am 12. Juli um 15 Uhr in der Gaststätte „Zum Yachthafen“ statt.

>Weitere Informationen unter www.gemeinsam-fuer-brunsbuettel.info oder telefonisch unter 040/65046871 Tom Hansen


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