St. Margartehen : Gemeindesaal wird weiter genutzt

Beißender Qualm drang am Montag aus allen Räumen des Pastorats in der Hauptstraße. Der Schwelbrand war vermutlich im Erdgeschoss entstanden. Foto: Mehmel
Beißender Qualm drang am Montag aus allen Räumen des Pastorats in der Hauptstraße. Der Schwelbrand war vermutlich im Erdgeschoss entstanden. Foto: Mehmel

Nach dem Brand: Das Pastorat in St. Margartehen ist derzeit nicht bewohnbar

shz.de von
28. Juli 2018, 08:00 Uhr

Der Schwelbrand im Pastorat St. Margarethen hat erheblichen, aber noch nicht bezifferbaren Schaden an Gebäude und Hausrat und auch an dem kirchlichen Inventar im Gemeindebüro angerichtet. Dagegen ist der angrenzende Gemeindesaal nicht betroffen.

Privat haben Pastor Eckart Grulke und seine Ehefrau eine erste Unterkunft bei Nachbarn gefunden. „In der nächsten Woche können wir in eine möblierte kleine Wohnung umziehen“, kündigte Pastor Grulke in einem Gespräch mit unserer Zeitung an. Als Ersatz für das zurzeit nicht nutzbare Kirchenbüro hat Bürgermeister Volker Bolten einen Raum im Dolling-Huus zur Verfügung gestellt. Die Renovierung des Pastorats wird sich nach Einschätzung von Pastor Grulke über mehrere Monate hinziehen. Die Kosten werden zu Lasten mehrerer Versicherungen gehen.

Auch in diesem Jahr startet für die Viertklässler aus den Kirchengemeinden St. Margarethen und Brokdorf wieder ein Frühkonfirmandenjahr. Das zweite Konfirmandenjahr folgt dann im Alter von 13 Jahren. Wie Pastor Eckart Grulke in den Gemeindebriefen beider Gemeinden mitteilt, treffen sich die Frühkonfirmanden zirka alle vier Wochen freitags von 15 bis 17 Uhr, und zwar am 31. August, 10. November, 26. Januar, 16. März und 25. Mai in Brokdorf sowie am 21. September, 15. Dezember, 16. Februar und 20. April in St. Margarethen.

Für die Hauptkonfirmanden geht der Unterricht nach den Sommerferien in einer gemeinsamen Gruppe für Brokdorf und St. Margarethen weiter. Sie wird von Timo Milewski, Florian Frisch und Pastor Eckart Grulke geleitet. Die Gruppe trifft sich in Brokdorf am 24. August, 2. November, 11. Januar und 8. März sowie in St. Margarethen am 7. September, 7. Dezember und 1. Februar.

Das Frühkonfirmandenjahr soll vom 14. bis 16. Juni nächsten Jahres mit einer Abschlussfreizeit in Mözen bei Bad Segeberg ausklingen. Die Kosten liegen bei zirka 65 Euro für Busfahrt und Vollpension. An der Freizeit nehmen sowohl die Früh- als auch die Hauptkonfirmanden teil.

Am 2. September um 14.30 Uhr findet ein gemeinsamer Vorstellungs-Gottesdienst für die Früh- und Hauptkonfirmanden statt. Er soll um 14.30 Uhr in der Kirche zu Brokdorf und um 10 Uhr in der St. Margarethener Kirche gefeiert werden. Den Termin für die nächstjährige Konfirmation hat die Kirchengemeinde St. Margarethen schon jetzt auf den 5. Mai festgelegt.

Die Frühkonfirmanden können in St. Margarethen freitags von 8.15 bis 11.45 Uhr und in Brokdorf dienstags von 8.30 bis 10.30 Uhr angemeldet werden. Dazu sind die Geburts- und Taufurkunde des Kindes mitzubringen. Die Taufe kann aber auch innerhalb des Frühkonfirmandenjahres vorgenommen werden.

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