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Norddeutsche Rundschau

20. August 2017 | 00:49 Uhr

Gemeinde zahlt nachträglich Fördergelder

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bei der Kalkulation von Abwassergebühren hat die Gemeinde Dammfleth eine Punktlandung hingelegt. Nach einstimmigem Beschluss der Gemeindevertretung bleibt die Gebühr daher wie gehabt bei 4,35 Euro pro Kubikmeter.

Ebenso einhellige Zustimmung gab es für eine nachträgliche Gewährung von Zuschüssen für die Nachrüstung von Kleinkläranlagen. Bei insgesamt fünf Wohneinheiten in Hochfeld gibt es aus der Gemeindekasse nun jeweils 230 Euro – obwohl die Gewährung ursprünglich an die Auszahlung eines Zuschusses vom Land gekoppelt war. Das Land hatte die Fördermittel in Höhe von jeweils 770 Euro allerdings mit dem Hinweis gestrichen, dass für die betreffenden Grundstücke keine Zustimmung zu einem vorzeitigen Baubeginn vorgelegen habe. Viele Versuche der Verwaltung – auch in Abstimmung mit der Wasserbehörde – doch noch eine Förderung aus Kiel zu bekommen, seien fehlgeschlagen. Das zuständige Ministerium vertrat die Ansicht, dass die Kleinkläranlagen bereits vor der Beantragung von Fördermitteln bestanden hätten. Sie seien im Rahmen der Nachrüstungsaktion lediglich ertüchtigt worden.

Der Grundstückseigentümer beantragte dennoch die Auszahlung des Förderbetrages. Die Gemeindevertretung kam diesem Wunsch jetzt auch nach.

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erstellt am 23.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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