Gemeinde will 20 neue Bauplätze ausweisen

Auf den Ländereien zwischen Fielweg und Sportplatz (im Hintergrund dessen Flutlichtanlage) soll ein neues Wohnbaugebiet ausgewiesen werden.
Auf den Ländereien zwischen Fielweg und Sportplatz (im Hintergrund dessen Flutlichtanlage) soll ein neues Wohnbaugebiet ausgewiesen werden.

Planung für Baugebiet zwischen Sportplatz und Fielweg läuft an

shz.de von
17. Juli 2015, 14:09 Uhr

Zur Deckung des Wohnflächenbedarfs plant die Gemeinde Wewelsfleth ein neues Wohnbaugebiet. Dazu sollen auf einer rund drei Hektar großen Fläche zwischen Fielweg und Sportplatz und nördlich der Straße Humsterdorf bis zu 20 Einfamilienhaus-Grundstücke ausgewiesen werden. Zur Aufstellung des entsprechenden Bebauungsplanes Nr. 5 und zur Änderung des Flächennutzungsplanes gaben die Gemeindevertreter jeweils einstimmig grünes Licht.

Die Gemeindevertretung sicherte den Bürgern eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung zu. „Dabei kann jeder Privatmann seine Anregungen und Bedenken vorbringen“, teilte der leitende Verwaltungsbeamte des Amtes Wilstermarsch, Heiko Wiese, in der jüngsten Gemeinderatssitzung mit. Sie fand unter Vorsitz von Bürgermeister Delf Bolten in der Gaststätte der Mehrzweckhalle statt.

Zur Planung wird auch ein schalltechnisches Gutachten erforderlich. Dafür soll der entsprechende Auftrag an das Büro Lairm Consult in Bargteheide vergeben werden. In der Vergangenheit hatte die Gemeinde die immissionsschutzrechtlichen Belange für die rückwärtige Fläche Humsterdorf-Fielweg prüfen lassen. Mit dem Ergebnis, „dass auch trotz der Nähe zum Sportplatz eine Wohnbebauung in diesem Bereich realisierbar wäre“.

Auf Fragen der Gemeindevertreter Gerd Burkhardt (SPD) und Andreas Schultz (CDU) wies Detlef Bolten auf das Bestreben hin, zwischen der Neubaufläche und den bestehenden Wohngrundstücken eine „Pufferzone“ unbebaut zu lassen, um hier möglicherweise mit einem Grüngürtel für einen Lärmschutz zu sorgen. Schultz regte darüber hinaus an, die Breitbandversorgung parallel zu dem Neubaugebiet zügig aufzubauen. „Damit könnten wir werben“, unterstrich Gerd Burkhardt.

Mit der Ausarbeitung der Planentwürfe für B-Plan und F-Plan soll das Planungsbüro Peter Scharlibbe in Aukrug beauftragt werden. Für die Planungen muss die Gemeinde Honorarkosten von rund 31  800 Euro aufwenden. Die Mittel, die bisher nicht im Haushalt eingeplant waren, müssen durch einen Nachtragshaushalt bereitgestellt werden.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen