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Norddeutsche Rundschau

18. Dezember 2017 | 06:16 Uhr

Gemeinde ehrt engagierte Bürger

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 29.Jan.2016 | 15:56 Uhr

Viel zu tun hatte Bürgermeister Klaus Kruse beim Neujahrsempfang der Gemeinde Kollmar im Gemeindehaus der evangelischen Kirche. Immerhin gab es eine Menge an Ehrungen auszusprechen und dementsprechend zahlreiche Hände zu schütteln. Über 20 verdiente Bürger zeichnete das Gemeindeoberhaupt für ihr ehrenamtliches Engagement im Dorf mit Urkunden und Blumensträußen aus.

Die größte Gruppe waren dabei die Helferinnen und Helfer bei der Integration der 32 in Kollmar lebenden Flüchtlinge aus Afghanistan. „Durch ihren Einsatz beim Sprachunterricht, bei Einkaufsfahrten oder Arztbesuchen, beim Kennenlernen der deutschen Gewohnheiten in Bezug auf Abfalltrennung oder beim Dolmetschen haben sich diese Personen helfend eingebracht und leben die Integration als menschliche Verpflichtung“, so der Bürgermeister. Er bedankte sich bei Karin Petersen, Telse und George Mullin, Mohammad Sadat-Larijany, Dorit Ehrke, Susanne Krohn, Charlotte Israelsen-Kruse, Eira Willers-Kardel sowie Hermine und Hans-Walter Boltz.

Auch zahlreiche Personen aus den Kollmaraner Vereinen wurden geehrt. Vom TSV Kollmar wurden die Macher der Theatergruppe ausgezeichnet. Dies sind Kerrin Blesin, Andrea Maik, Hilke Reimers, Sonja Frahm, Maike Schilling, Lydia Buhse, Martin Meyn und Björn Wulkop. Kruse sprach seine Hoffnung aus, dass das Team zukünftig wieder aktiver wird, da derzeit die Bereitschaft von Kindern und deren Eltern, sich in die Theatergruppe einzubringen, eher gering ist.

Als Jugendleiter, Trainer und Schiedsrichter wurden Meike Both, Jörn Kröger, Harald Strutz und Hans-Martin Trampenau von der SG Kollmar-Neuendorf für ihren ehrenamtlichen Einsatz mit Blumen und Urkunden bedacht. Weitere Ehrungen gab es für Peter Reise, Reinhard Meier und Erika Mesch vom Wassersportverein sowie für Fred Hartmann als Dorfchronist, Martin Meyn als Vorstandsmitglied des sich in Auflösung befindlichen Vereins für Kollmar und Uwe Schüder, der mit wachen Augen dafür sorgt, dass die Kollmaraner Wasserläufe nicht überlaufen und das Dorf gefährden.

„Für unsere Gemeinde ist das Ehrenamt unheimlich wichtig und unverzichtbar“, sagte Kruse. Er ging in seiner Ansprache auch auf die Geschehnisse des vergangenen Jahres und die Planungen für 2016 ein. Dabei freute er sich, dass die Feuerwehren und der TSV in 2015 ihre Jubiläumsfeierlichkeiten gut gemeistert hatten. 2016 stehe die Sanierung der Grünen Straße in Richtung Neuendorf und hoffentlich der Beginn der Vermarktung für den Anschluss der Gemeinde an das Breitbandnetz an.

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