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Gemeinde bleibt hart: Keine weiteren Windkraftanlagen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Für die Beidenfleth Kommunalpolitiker gilt weiterhin die bestehende Beschlusslage, keine weiteren Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Störgemeinde zuzulassen. Das erklärte der stellvertretende Bürgermeister Friedhelm Peetz (SPD) auf eine Anfrage des Einwohners Lüder Busch zu Beginn der jüngsten Gemeinderatssitzung im Gasthof Frauen.

Peetz wies darauf hin, dass landesweit die Regionalpläne neu aufgestellt würden und die Gemeinde bis dahin keine Einflussmöglichkeiten auf die Regionalplanung habe. Lüder Busch vertrat dagegen die Auffassung, dass es durchaus noch „weiche Faktoren“ für die Gemeinde gebe, wenn der Wunsch nach weiteren Eignungsflächen an die Kommune herangetragen werden sollte. Als Vorsitzender des Bauausschusses machte der Abgeordnete Wolfgang Stenzel unmissverständlich klar: „Aus Beidenfleth wurde bisher kein Antrag auf den Bau einer Windkraftanlage gestellt.“ Er schloss allerdings nicht aus, dass ein entsprechender Antrag durchaus noch gestellt werden könnte.

Aus dem Bau- und Wegeausschuss berichtete Stenzel, dass dieser die Einrichtung einer 30-km/h-Begrenzung für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen auf der Kreisstraße Großkampen bis zum Ortseingang Beidenfleth empfohlen habe. Die Gemeindevertretung beschloss einstimmig, einen solchen Antrag an die Verkehrsaufsicht des Kreises Steinburg zu richten. Das Thema war im Zusammenhang mit der Beratung über „eine teilweise Absenkung des Bürgersteiges in Großkampen“ aufgekommen.

Ebenfalls stimmte die Gemeindevertretung einem Schlengeltausch zwischen den gemeindlichen Schlengeln in der Stör mit denen der Firma Trede & von Pein zu.

Der stellvertretende Bürgermeister teilte im Übrigen mit, dass zwei Wohnungen im Rentnerwohnhaus neu vermietet werden sollen. Zuvor fallen Renovierungskosten von rund 5000 Euro an. Für den Herbst kündigte Peetz einen Rückschnitt der Weiden am Kamper Weg an. Außerdem werde der Wegeunterhaltungsverband die Zufahrt zum Sportplatz neu asphaltieren. Als „gut“ bezeichnete Peetz die neue Pflasterung des Weges zum Dorfteich. In zwei Abschnitten werde die Gemeinde in diesem und im nächsten Jahr die Gardinen in der Kindertagesstätte erneuern. Schließlich solle in der Straße Lange Reihe das Problem des Grundwasseraustritts zeitnah gelöst werden. 

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erstellt am 14.Aug.2015 | 16:50 Uhr

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