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Gelungener Probelauf für Auftritt bei Expo in Mailand

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 20.Apr.2015 | 16:14 Uhr

Ein buntes Musik-Programm mit italienischem Flair präsentierte das Blasorchester Wewelsfleth in der Mehrzweckhalle. Das Motto des Frühlingskonzerts lautete „Chiao Milano – Hallo Mailand“.

Nach ihrer Reise zur Expo in Shanghai vor fünf Jahren sind die Musiker aus der Störgemeinde in diesem Jahr wieder dabei, wenn sich die Weltausstellung in Mailand präsentiert. Jens Siebmann begrüßte in Wewelsfleth 130 Gäste, darunter die Bürgermeister Elke Göttsche aus Brokdorf, Peter Krey aus Beidenfleth, Amtsvorsteher Helmut Sievers aus Stördorf und natürlich Delf Bolten aus Wewelsfleth. Organisationsleiter Siebmann führte durch das Programm und gab kurze Informationen zu den Stücken, dirigiert von „Traumschiffkapitän Thomas Keller im weißen Mafia-Jackett“.

Jens Siebmann berichtete von dem Auftritt 2010 in China und wie es zum erneuten Expo-Auftritt in Italien kommt. Die Weltausstellung findet vom 1. Mai bis zum 31. Oktober in Mailand unter dem Slogan „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“ statt. Das Blasorchester fährt vom 22. bis zum 26. Oktober mit 35 Musikern nach Italien und wird Schleswig-Holstein und die Wilstermarsch am 22. Oktober musikalisch im Deutschen Pavillon vertreten.

Das Frühlingskonzert in Wewelsfleth war einerseits der Probelauf für das Gastspiel in Italien und sollte andererseits auch Geld in die Orchesterkasse bringen. „Wir sind zwar eingeladen, aber finanzieren müssen wir das selbst“, erklärte Siebmann.

Mit Volksmusik, Schlagern, Filmmusik, einem Udo Jürgens-Medley sowie den Damen Adelheid, Anneliese und Rosamunde trafen die Musiker genau den Geschmack ihrer heimischen Gäste. Der Italien-Block mit Volare, Funikuli-Funikula, Marina und Azzurro brachte die Zuhörer zum Mitsingen. Thomas Keller ließ es sich nicht nehmen, die Biene Maya als Honigsammler Willi zu dirigieren und sich bei „Sex-Bomb“ des Kostüms wieder zu entledigen.

Nach „Rock around the Clock“ kamen als Zugaben noch der „Tiger-Rag“ und das Trompetenecho. Die Konzertbesucher ließen das Blasorchester allerdings nicht gehen, und so gab es den Gruß aus Kiel als letzten Titel.

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