Gelungener Flugtag – nur die Fallschirmspringer fehlten

Als sie noch im Dienst war, hätte die Kruk, ein ehemaliges DDR-Agrarflugzeug, auf diese Weise Dünger verteilt.
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Als sie noch im Dienst war, hätte die Kruk, ein ehemaliges DDR-Agrarflugzeug, auf diese Weise Dünger verteilt.

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02. Juni 2014, 14:31 Uhr

„Langweilig wird mir nicht“, stellte Norbert Schuldt fest. Der Organisator des jüngsten Flugtages vom Dithmarscher Luftsportverein musste mit seinem Quad hin und her fahren, immer wieder improvisieren, dabei ging sein Blick ständig zum Himmel. Vom Wetter war das Programm auf dem Hoper Flugplatz in der Luft abhängig, doch Wolkenlücken waren an diesem Tag rar. „Wir sind bemüht, den Besuchern ein schönes Programm anzubieten und ich glaube, das hat geklappt“, sagte Schuldt.

Zwar konnten die Fallschirmspringer aus Itzehoe nicht kommen, da der Himmel zu bewölkt war. „Sie brauchen 700 Meter freie Sicht“, erklärte Norbert Schuldt. Die spektakulären Kunstflüge der „Extra 230“ und „Extra 300“ waren besonders sehenswert. Attraktiv war auch die Demonstration eines Löschfluges der Kruk, die zu den letzten DDR-Agrarflugzeugen zählt. Punktgenau konnte der Pilot das Löschwasser abwerfen. Auch die Segelflieger traten in Aktion. Es wurde ein Schleppflug gezeigt, wobei die Do D-EGFR, ein altes Militärflugzeug aus dem Jahr 1957, den Segelflieger auf Höhe brachte.

Eine Attraktion waren auch die Gyrocopter, die zum Mitfliegen einluden. Thomas Naujokat aus Heide fand den Flug einfach fantastisch. „Ich kann das nur jedem empfehlen, habe Dithmarschen und Steinburg von oben gesehen.“ Zu besichtigen war dagegen nur der Hubschrauber der Marine. Rundflüge bot der DLV aber während des ganzen Flugtages an.

Darüber hinaus gestalteten die Brunsbüttler Modellflieger das Programm mit, und auch das Rahmenprogramm am Boden hatte es in sich mit Hüpfburg, Bungee-Springen, Quad fahren und Kisten stapeln. Dazu kam die endlose Verpflegungsmeile, die für jeden der Besucher etwas zu bieten hatte. Auch wenn das Wetter in diesem Jahr nicht so richtig mitspielte, für Norbert Schuldt stand fest: „Im nächsten Jahr werden ich den Flugtag mit meinem Team wieder organisieren, es macht einfach Spaß.“

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