zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

22. Oktober 2017 | 05:16 Uhr

Gelungener Auftakt in der Schleusenstadt

vom

shz.de von
erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

BRUNSBÜTTEL | Die meisten Mannschaften werden wohl nie wieder vor so vielen Zuschauern spielen. Nach offiziellen Angaben 750 Zahlende, mit weiteren Besuchern etwas mehr als 900 Zuschauer erlebten am vergangenen Sonnabend auf der Sportanlage an der Olof-Palme-Allee den offiziellen Saisonauftakt des Kreisfußballkreises (FK) Dithmarschen. Sieben Spiele von der Kreisklasse D bis zur Verbandsliga, kombiniert mit einigen Unterhaltungsangeboten, prägten den achtstündigen Verlauf. Die Veranstalter zeigten sich mit dem Verlauf zufrieden.

Freilich erwischten Brunsbüttel am Nachmittag auch einige schwere Gewitterschauer, von denen einer zur rund halbstündigen Unterbrechung der Partien des Marner TV gegen ABC Wesseln (Kreisliga) und des FC Averlak gegen FC Burg (Kreisklasse B) führten. Im abendlichen Hauptspiel bog Gastgeber BSC nach einer dramatischen Schlussphase den 0:1-Rückstand gegen Nordhastedt noch um. Zu diesem Zeitpunkt herrschte wieder eitel Sonnenschein.

FK-Vorsitzender Gustav Haack zog ein positives Fazit. "Unsere Erwartungen wurden erfüllt", sagte der Hemmer Funktionär. "Aktive und Passive trugen zu einer lockeren, entspannten Atmosphäre bei. Man traf sich, kam ins Gespräch. Das war auch das Ansinnen der Aktion. Die aufkeimende Kritik, dass der Frauenfußball im Programm fehlte, wies Haack zurück. "Von einer Benachteiligung kann keine Rede sein. Der Damenbereich beginnt traditionell später mit seinen Spielen. Aber wir sind offen für Anregungen und werden diesen Aspekt bei der Nachbesprechung diskutieren."

Der Auftaktveranstaltung wohnte auch Hans Ludwig Meyer, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes, bei. "Dithmarscher sind bekanntlich etwas Besonderes", sagte er. "Kein anderer Fußballkreis beginnt seine Saison mit einem solchen Spieltag."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen