Gelebte Inklusion im Brunsbütteler Industriegebiet

Das Gruppenbild im Hafen durfte natürlich nicht fehlen. Frank Schnabel (r.) freut sich über den Besuch von Mitarbeitern der  Stiftung Mensch.
Das Gruppenbild im Hafen durfte natürlich nicht fehlen. Frank Schnabel (r.) freut sich über den Besuch von Mitarbeitern der Stiftung Mensch.

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01. Oktober 2018, 14:54 Uhr

Den Hafen inklusiv erleben und dabei Inklusion leben, dass kombinierte Brunsbüttel Ports mit einem Besuch von Mitarbeitern der Stiftung Mensch.

Vor sechs Jahren wurde die „Soziale Allianz“ durch die Stiftung gemeinsam mit sozial-engagierten Unternehmen in der Region initiiert. „Wir gehören zu den Gründungsmitgliedern und führen zum dritten Mal ein „Socialcoaching“ durch“, erklärt Hafenchef Frank Schnabel. Zwei Mal haben die Hafen-Azubis die Stiftung-Mensch-Standorte in Meldorf und Brunsbüttel besucht. Der Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports war erfreut über das Engagement seiner Auszubildenden. Die hatten das Programm für den Besuch ausgearbeitet. „Wir haben uns über die Stiftung informiert und waren sehr gespannt auf den Tag“, erklärte Sophie Ott vom Orga-Team. Sie hat ihre Ausbildung gerade begonnen und durchläuft ein Triales Modell, indem sie zwei Jahre zur Industriekauffrau ausgebildet wird und dann zwei Jahre an der FH Heide BWL studiert.

Daniela Thun vom Stiftungsstab/Soziale Allianz war begeistert von der Selbstständigkeit und Kompetenz, mit der die noch „frischen“ Auszubildenden ihre Arbeitsplätze bereits beschreiben konnten.

„Das ist gelebte Inklusion und das ist unserem Unternehmen wichtig“, zog Schnabel Bilanz. Aus sicherheitsrelevanten Gründen gibt es kaum behindertengerechte Arbeitsplätze im Hafen. „Aber wir geben so weit es geht externe Aufträge an die Stiftung Mensch“, so Schnabel.

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