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Norddeutsche Rundschau

15. Dezember 2017 | 15:24 Uhr

Amtsneubau : Geld steht bereit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

4,6 Millionen Euro hat der Amtsausschuss Kellinghusen im Haushalt für den Neubau bereitgestellt.

von
erstellt am 01.Dez.2013 | 08:30 Uhr

Der Hohenlockstedter klagen zwar in Schleswig gegen den Neubau des gemeinsamen Verwaltungsgebäudes – doch das Geld für den Bau steht bereit. Der Amtsausschuss hat mit großer Mehrheit die Mittel bewilligt. Für das kommende Jahr planen die Politiker eine Million Euro ein, für 2015 gibt es eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 3,61 Millionen Euro. Lediglich die fünf Hohenlockstedter Vertreter von SPD, BfH und IHB stimmten gegen den Haushalt, die restlichen 27 Amtsausschussmitglieder votierten dafür.

Wie berichtet, will das Amt auf dem Gelände des ehemaligen Rewe-Marktes in der Kellinghusener Stadtmitte ein gemeinsames Verwaltungsgebäude errichten. Es soll die Rathäuser in Kellinghusen und Hohenlockstedt sowie das Amtsgebäude in der Brauerstraße ersetzen. Bis auf die CDU-Fraktion sind die Hohenlockstedter aus Kostengründen jedoch gegen einen Neubau und klagen dagegen vor dem Verwaltungsgericht Schleswig.

„Wir könnten jederzeit anfangen mit dem Bau“, betonte Amtsvorsteher Clemens Preine während der jüngsten öffentlichen Sitzung. Voraussetzung sei die Erteilung der Baugenehmigung, die entsprechenden Unterlagen seien beim Kreisbauamt eingereicht worden. Der ehemalige Rewe-Markt sei fast leer, „wir heizen diesen nur noch“.

Das neue Gebäude wird finanziert aus der Rücklage (3,6 Millionen Euro) und über einen Kredit (eine Million Euro). Die Folge davon: Die Rücklage ist aufgebraucht. Deshalb steigt auch die Amtsumlage ab 2014 von 17 auf 18 Prozent, da dann Geld für den Ausgleich des Budgetplanes fehlt. „Wir rechnen aber damit, dass die Amtsumlage dann konstant bleibt“, betonte der Wrister Bürgermeister Günther Biehl (Foto), stellvertretender Vorsitzender des Finanzausschusses.

Um mehr als zehn Prozent angestiegen ist der Budgetplan – um 410 000 Euro auf 4,336 Millionen Euro. Hier schlagen vor allem die um 333 000 Euro gestiegenen Personalkosten in der Amtsverwaltung zu Buche. „100 000 Euro entfallen allein auf die normale Tarifsteigerung“, betonte Biehl. Die weiteren Steigerungen kämen aus Umbesetzungen und Neubesetzungen. Unter anderem muss das Amt eine Stelle für die erforderliche Neubewertung des Vermögens schaffen. Bis Ende 2015 müssen unter anderem Straßen und Wege bewertet werden, dafür wird befristet ein Bautechniker eingestellt.

Der Amtsausschuss hat im weiteren Verlauf auch den neuen stellvertretenden Amtswehrführer Jan Gripp bestätigt. Der Feuerwehrmann aus Oeschebüttel übernimmt den Posten von Thomas Gehrt (Lockstedt), der das Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte (wir berichteten). Amtsvorsteher Preine und Amtswehrführer Peter Heeren lobten das langjährige Engagement von Thomas Gehrt. „Ich danke für die sehr guten Jahre und die sehr gute Arbeit“, betonte Heeren.

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