Freibad Krempe : Geländer zu alt – Behörde sperrt Sprungturm

Die Sprunganlage im Kremper Freibad darf erst wieder freigegeben werden, wenn neue Geländer montiert worden sind.
Die Sprunganlage im Kremper Freibad darf erst wieder freigegeben werden, wenn neue Geländer montiert worden sind.

Mitten im Sommer die Hiobsbotschaft für Wasserratten: Die Behörde hat den Sprungturm im Kremper Freibad gesperrt, das Geländer erfüllt nicht mehr die modernen Auflagen.

shz.de von
25. Juli 2015, 08:00 Uhr

Die Sprunganlage gehört zu den großen Attraktionen im Freibad Krempe. Doch nun musste der Turm mit seinen Ein-, Drei- und Fünfmeterbrettern gesperrt werden. Wo noch vor Kurzem am Freibadtag der Arschbombenwettbewerb für ausgelassene Stimmung sorgte, herrscht aktuell Tristesse.

Im Zuge der Abnahme des Freibades durch die Bauaufsicht wurde festgestellt, dass die Geländer am Sprungturm hinsichtlich Konstruktion und Höhe nicht mehr den geltenden DIN-Vorschriften entsprechen. „Auch wenn in den vergangenen 40 Jahren des Betriebes des Freibades niemand zu Schaden gekommen ist, musste die Sprunganlage aus haftungsrechtlichen Gründen gesperrt werden“, erklärt der Leitende Verwaltungsbeamte Jörg Bucher.

Nun sei es erforderlich, „dass vor einer Freigabe der Sprunganlage neue Geländer angebaut werden“. Das Amt Krempermarsch habe einen Sicherheitsbeauftragten und einen Statiker mit der Ermittlung der Grundlagen beauftragt. Der Bad-Ausschuss soll sich in seiner Sitzung am 11. August mit der Nachrüstung der Sprunganlage beschäftigen. „Die Kosten für die neuen Geländer werden sich auf rund 20  000 Euro belaufen“, so Bucher.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen