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Osterbünge-Nord: : Gehöft in Flammen – Ernstfall geprobt

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Großübung der Feuerwehren Nortorf und St. Margarethen zeigt vorbildliche Zusammenarbeit der Einsatzkräfte.

Ein geplanter Großalarm ließ am Donnerstagabend die Feuerwehren Nortorf und St. Margarethen-Büttel ausrücken. Ein Gehöft in Osterbünge-Nord/Vogelstange brennt in voller Ausdehnung, drei Personen werden im Gebäude vermisst, lautete die Ausgangslage, als gegen 19.18 Uhr der Vollalarm durch die Leitstelle ausgelöst wurde. „Die Großübung wurde geheim gehalten, um einen möglichst realistischen Einsatz zu simulieren“, erklärte Thomas Alpen. Der stellvertretende Wehrführer der Nortorfer Wehr hatte maßgeblich an der Ausarbeitung mitgearbeitet.

Der Hof liegt in Nortorf auf der Gemeindegrenze zu St. Margarethen und hat durch seine Lage eine lange Anfahrt. Beide Wehren waren in der vorgegebenen Zeit am Einsatzort, die Einsatzleitung hatte Dirk Rohwedder. Der erste Schnellangriff wurde aus den Löschfahrzeugen gefahren, bevor auf zirka 500 Metern Schlauchleitungen zur Wasserversorgung ausgelegt waren. Insgesamt waren 43 Einsatzkräfte, darunter elf Atemschutzträger, im Einsatz. Da der Bauernhof abgerissen werden soll, konnten die Wehren auch in Haus und Stallungen, beide komplett vernebelt, vordringen.

Während die Wehrspitzen mit Volker Nagel und Thomas Alpen aus Nortorf und Jörg Göttsche von der Wehr St. Margarethen/Büttel sowie Amtswehrführer Thorsten Heins und Bürgermeister Volker Bolten aus St. Margarethen dem Geschehen zusahen, arbeiteten die Einsatzkräfte ihre Aufgaben routiniert ab. Einzig beim Eindringen ins Gebäude, bei dem eine Tür eingeschlagen musste, war eine Hemmschwelle zu merken.

Thomas Alpen hatte als besondere Schwierigkeit bei der Menschenrettung noch eine Reanimation durch die ausgebildeten Rettungskräfte der Wehr in das Szenario eingebaut.

„Die Organisation untereinander hat gut geklappt, die Aufteilung und Zusammenarbeit zwischen den Wehren wurde hervorragend gelöst“, so Volker Nagel bei der Manöverkritik. Die Absprache der beiden Atemschutzüberwacher war vorbildlich. „Die Kommunikation im Einsatz mit der Einsatzleitung sollte intensiviert werden“, merkten Thomas Alpen und Jörg Göttsche an. Auch von Thorsten Heins gab es Lob für die geleistete Arbeit. Er gab Einsatzleitern und Gruppenführern den Tipp: „Mit Ruhe rangehen.“

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