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Norddeutsche Rundschau

17. Oktober 2017 | 00:59 Uhr

Geflügelpest – Sperrbezirk aufgehoben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 28.Dez.2016 | 17:00 Uhr

Vor 30 Tagen hatte der Fund einer toten Möwe am Kollmaraner Elbufer weitreichende Folgen: Weil Experten bei dem Kadaver den Geflügelpest-Virus H5N8 nachgewiesen hatte, ordnete Steinburgs Landrat Torsten Wendt weiträumige Sperr- und Beobachtungsgebiete an.

Betroffen davon war auch die Stadt Glückstadt. Dort musste – wie fast überall in Schleswig-Holstein – seitdem Geflügel in den Ställen bleiben. Katzen wurden zu Stubentigern und Hunde durften beim Gassi-Gehen nicht von der Leine gelassen werden.

„Nachdem kein weiterer Geflügelpestfall aufgetreten ist, können die um Kollmar herum angeordneten Restriktionszonen heute aufgehoben werden“, bestätigt Birte Hellerich, Leiterin des Veterinäramtes beim Kreis Steinburg.

Während sich Hunde und Katzen wieder frei bewegen dürfen, haben Hühner und Gänse in Glückstadt und Umgebung noch das Nachsehen: Für Geflügel gilt auch weiterhin landesweit immer noch die Aufstallungspflicht.

Dagegen bleiben die nach Ausbruch der Geflügelpest in St. Margarethen und Brokdorf gebildeten Sperr- und Beobachtungsbezirke noch eine Woche länger aktiv: In der Wilstermarsch erfolge eine Aufhebung zum übernächsten Wochenende, erklärte Hellerich.

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