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Gefäßmedizin aus einer Hand – Zertifikat für Klinik

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 09.Jan.2014 | 00:31 Uhr

Ob Krampfader oder Schlaganfall, ob Tag oder Nacht: Etwa 1000 Operationen und mehr als 400 Stent-Implantationen bewältigt das Gefäßzentrum Itzehoe jährlich. Dabei behandeln Dr. Jörn Pfeiffenberger, Dr. Mohamed Moubayed und ihr Team sowohl konservativ, operativ als auch interventionell, arbeiten fachübergreifend und erfüllen hohe Qualitätsstandards. Von der deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie wurden sie dafür nun zum ersten Mal rezertifiziert. Damit ist die Klinik eines der wenigen zertifizierten Gefäßzentren landesweit.

„Insbesondere die hohe Interdisziplinarität zeichnet unsere Klinik aus“, so Dr. Jörn Pfeiffenberger, Leitender Arzt der Gefäßchirurgie. Mit der Radiologischen Praxis, aber auch mit den anderen Kliniken sowie mit niedergelassenen Ärzten arbeitet das Gefäßzentrum eng zusammen. Dabei ist mit Pfeiffenberger als Gefäßchirurg und seinem Kollegen Moubayed als Angiologe, Radiologe und Internist der gesamte Fachbereich abgedeckt – „Gefäßmedizin aus einer Hand“, so Pfeiffenberger. Innerhalb der Klinik könne abgewogen werden, wer welche Form der Behandlung erhält. Neben medikamentösen Therapien und Operationen können bei Gefäßverengungen und Schlaganfällen auch komplexe interventionelle Behandlungen wie zum Beispiel das Setzen von Stents oder Ballonaufdehnungen in Gefäßen durchgeführt werden.

Das Entfernen von Krampfadern, Anlegen von Zugängen für die Dialyse sowie die Behandlung von Verengungen und Erweiterungen von Arterien oder Schlagadern stehen im Gefäßzentrum täglich auf dem OP-Plan. Fünf Gefäßchirurgen sind dafür rund um die Uhr in Rufbereitschaft. Diese setzen nach Möglichkeit auf „minimalinvasive Gefäßmedizin ohne große Schnitte“, so Pfeiffenberger. Beispielsweise bei der Erweiterung von Bauchschlagadern werden inzwischen in 90 Prozent der Fälle Stents implantiert, die lediglich zwei kleine Schnitte in der Leiste erfordern.

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