Am Wochenende: : Gartenpracht mit 31 Taglilien-Arten

Ute Ramm liebt ihren Blumengarten, den Besucher am Wochenende gerne in Augenschein nehmen dürfen.
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Ute Ramm liebt ihren Blumengarten, den Besucher am Wochenende gerne in Augenschein nehmen dürfen.

Ute und Horst Ramm aus St. Margarethen beteiligen sich erstmals an der Aktion Offener Garten und laden interessierte Besucher ein.

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19. Juni 2014, 05:00 Uhr

Erstmals in diesem Jahr öffnen Ute und Horst Ramm in St. Margarethen, Heideducht 16, ihren Garten für die Öffentlichkeit. Im vergangenen Jahr fiel die Entscheidung, nachdem das Ehepaar sich mit Begeisterung andere offene Gärten angesehen hatte. „Wir finden das toll“, sagt Ute Ramm. Als ihr Mann meinte, „so einen schönen Garten haben wir auch zu Hause“, stimmte sie zu. Nun freuen sich Ute und Horst Ramm auf interessierte Besucher am kommenden Wochenende. Sonnabend, 21. Juni, von 9 bis 18 Uhr, und Sonntag, 22. Juni, von 9 bis 16 Uhr, öffnen sie ihren Garten. Bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen können die Gäste den 30 Jahre gewachsenen, schönen Garten genießen, sich auch Tipps und Anregungen geben lassen.

Seit 34 Jahren wohnen Ute und Horst Ramm in der gemütlichen Reetdachkate am Deich, erwarben seinerzeit das Haus von Hermann und Anni Schmedtje. „Damals habe ich mit dem Garten angefangen.“ Die Vorbesitzerin hatte einen Gemüsegarten, zusätzlich auch Stauden. Für Ute Ramm war klar, dass sie einen Blumengarten anlegen würde – „erstmal wurde alles weggerissen“. „Ich bin schon immer mehr für Blumen gewesen.“ Das Anlegen der heute wunderschönen Komposition aus blühenden Pflanzen in einer kleinen Teichlandschaft bedeutete über die Jahre viel Arbeit. „Aber es macht auch Spaß. Ich bin Feuer und Flamme dafür“, erzählt sie lächelnd – und schon beschreibt sie, wie sich ihr Garten entwickelt hat. Vieles wurde versucht, manches auch wieder verändert. Denn: Nicht immer entspricht das Wachstum auch den Höhenangaben, wodurch das Bild gestört wird. „Das ist manchmal eine Enttäuschung.“ Also muss wieder umgesetzt werden. Doch: „Jetzt ist es so, dass es stimmt“, freut sich Ute Ramm über ihren Landhausgarten auf dem zirka 1000 Quadratmeter großen Grundstück. Einladend wirken artenreiche Staudenvielfalt, Gehölze und Sträucher. Ute Ramms ganzer Stolz sind 31 verschiedene Taglilien. „Taglilien und Pfingstrosen sind meine Lieblingsblumen“, sagt sie. „Das ist schon eine Sammelleidenschaft geworden“, fügt sie schmunzelnd hinzu. Aber auch Teichrosen mag sie und weist auf die Schönheiten an der Wasseroberfläche. Überhaupt: Rosen sind eine besondere Gartenzierde, eine gelbe hat sie noch von Anni Schmedtje. Deren Blüten hatte diese einst in den Brautstrauß von Ute Ramms Mutter gebunden. „Und ich habe die Rose immer noch, sie kommt immer wieder!“

Insgesamt sei sie bestrebt, ihre Gartenanlage möglichst pflegeleicht zu gestalten, immer wieder schön fürs Auge seien dabei auch Bodendecker. Bis Oktober gibt es vieles in Ute Ramms Garten zu entdecken, dann wird er winterfest gemacht, das Verblühte wird abgeschnitten. „Dann genießen wir im Haus die Zeit am Kachelofen.“ Doch wenn’s wieder Frühjahr wird, juckt es schon in den Fingern,„dass man wieder raus in den Garten kann“. Diese Gartenfreude, die Ute Ramm mit ihrem Mann Horst teilt, der sie bei den Arbeiten kräftig unterstützt, möchten beide auch ihren Besuchern vermitteln. Für die werden sicher auch die Steinkräuter als Dachbegrünung interessant sein.

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