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Ganz vorn dabei beim Rosenmontagszug in Köln

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 17.Feb.2015 | 17:00 Uhr

„Die Hände zum Himmel“, „Echte Fründe“ und „Mir losse d’r Dom in Kölle“ diese Karnevalsschlager gehören für den Spielmannszug Herzhorn zum festen Repertoire. Auch in diesem Jahr liefen die Musiker wieder beim Kölner Rosenmontagsumzug mit.

Dank ihrer eigens dafür angeschafften Uniformen, die das Wappen der Karnevalshochburg am Rhein ziert, werden sie teilweise von den Kölnern für Einheimische gehalten, wie Holger Wallmann berichtet. „Das ist natürlich etwas ganz Besonderes.“

Die Uniformen waren es wohl auch, die dem Spielmannszug die Ehre verschafften, erstmals in der Gruppe „Großer Senat“ mitzulaufen. Diese ist in Verbindung mit dem Festkommitee die organisatorische Kraft hinter dem Kölner Rosenmontagszug. „Direkt vor uns lief eine Fußgängergruppe des Großen Senats, die Unmengen von Kamelle (Kamellen), Strüsscher (Blumensträuße) und Bützche (Küsschen) verteilte“, erzählt Wallmann. Die Musikaauswahl der Herzhorner traf offenbar den Geschmack des Publikums am Rhein. „Buchstäblich jedes Stück, das gespielt wurde, wurde fleißig vom Rand mitgesungen.“

Die Mitglieder des „Großen Senats“ zeigten sich sehr erfreut über die musikalische Bereicherung und die gute Zusammenarbeit und möchten im nächsten Jahr in gleicher Konstellation den Festzug bestreiten. „Ein großes Lob für die Spielgemeinschaft.“

Am Wo chenende hatten die Spielleute bereits Auftritte beim Stadtteilumzug in Köln-Mauenheim am Sonnabend sowie beim Veedelszoch in Köln-Bickendorf bestritten. Aus Sicht aller Musiker eine sehr gute Alternative zu dem Niehler Zug, an dem sie in den Vorjahren teilgenommen hatten. Die Spielgemeinschaft führte beide Veedelszööch an. „Wie man in Köln sagt: ‚Mir sin de Spitz!‘, also: ‚Wir sind ganz vorne‘“, sagt Holger Wallmann.

Seit nunmehr 30 Jahren fahren die Musiker des Herzhorner Spielmannszugs zum Karneval nach Köln. Seit vielen Jahren fahren die Herzhorner nicht mehr allein, sondern als Spielgemeinschaft mit den Musikern vom Spielmannszug VfB Brunsbüttel (seit 20 Jahren) und dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Schenefeld/Vaale (seit drei Jahren).

Erschöpft aber zufrieden kehrten sie in der Nacht von Montag auf Dienstag in die Heimat zurück. Gestern Abend beschlossen sie die Karnevals-Session mit einem Graue-Erbsen-Essen in der Gastwirtschaft Zur Linde in Herzhorn.

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