Kontrollen : Ganz entspannt beim Zoll

Ungeduldig:  Benjamin und Andre aus Kaiserslautern wollen aufs Gelände.
Ungeduldig: Benjamin und Andre aus Kaiserslautern wollen aufs Gelände.

Die Anreisenden zum Wacken Open Air werden kontrolliert – und nehmen es gelassen.

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31. Juli 2014, 05:00 Uhr

„Guten Tag, einmal der Zoll. Ich hätte gerne Ihre Ausweispapiere gesehen!“ Benjamin und André aus Kaiserslautern haben damit keine Probleme. Als Zollbeamter Thomas Wittchen und seine Kollegin aber auch noch in den Bus sehen wollen, wird Benjamin ein wenig ungeduldig. Zu verbergen hat er nichts, auch gegen die Kontrolle hat er nichts. Aber: „Ich will endlich rauf auf das Gelände.“

Bereits seit Dienstag stehen Zoll- und Polizeibeamte in Nienbüttel und kontrollieren die anreisenden Wacken-Fans. Zwei Autos werden jeweils rausgewunken. Die Autofahrer nehmen es gelassen, ebenso wie die Beamten. „Es herrscht hier ein guter Umgang mit den Leuten“, sagt Thomas Wittchen. Die Gäste seien sehr gelöst, selbst dann, wenn sie einmal bei einem Delikt ertappt würden. Auch Andrea, Andreas und Nico aus München können schnell wieder weiterfahren. „Seit acht Jahren komme ich, aber angehalten worden bin ich hier noch nie“, sagt Andrea, der die Vorfreude auf das Festival ins Gesicht geschrieben steht. Ein bestimmtes Raster, wer angehalten wird, gäbe es nicht, sagt Thomas Wittchen. Kurz darauf wird ein Wagen mit holländischem Kennzeichen gestoppt. Gerben (22), Kevin (23) und Jürjen (21) müssen erst ihre Hosentaschen und dann den Kofferraum ausleeren. Nach einer Prüfung durch die Beamten dürfen sie alles wieder einpacken „Ist schon in Ordnung, wenn die hier kontrollieren, blöd war nur, dass wir alles wieder einladen mussten“, sagt Gerben.

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