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Norddeutsche Rundschau

22. August 2017 | 11:39 Uhr

Funkmast abmontiert

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

In der Nacht zu Sonntag wurde der 40 Meter hohe Mast am Bahnübergang Christian-IV.-Straße abmontiert. Bereits um 6 Uhr morgens konnten Gleise und Fahrbahn wieder freigebeben werden.

Schneller als gedacht ist in der Nacht zu gestern der Rückbau des 40 Meter hohen Betonfunkmastes am Bahnübergang Christian-IV.-Straße erledigt worden. Obwohl der Kranwagen erst gegen 1.30 Uhr einsatzbereit war, konnte der Mast recht zügig in zwei Teilen herabgenommen werden. Zum Glück sei es dieses Mal nicht so stürmisch wie im vergangenen Herbst gewesen, sagte Ralf Thieme von der DB Netz. „Bereits kurz nach 6 Uhr konnten die Gleise wieder freigegeben werden, eine Stunde später war dann auch die B 431 wieder frei befahrbar“, berichtete Thieme erfreut.

Der Baustellenverantwortliche selbst hatte sich Sonnabendabend um die Aktivierung der zuvor vom Kommunalen Service bereitgestellten Absperrungen und Umleitungsschilder gekümmert. Er war ursprünglich von einer Sperrung der Christian-IV.-Straße bis mindestens 9 Uhr ausgegangen.

Gestern Morgen zeugten nur noch etwas Flatterband ein kleines Loch vom Standort des Funkmastes. In zwei Maurerwannen liegen bereits Steine und Sand bereit, damit die Fläche jetzt für Besucher des Stellwerk-Museums wieder verkehrssicher hergestellt werden kann.

Der aus Schleuderbeton bestehende Mast liegt derzeit noch in zwei 20 Meter langen Stücken auf dem nahen Gelände der Stadtwerke. Dort wird die Geschichte der Funkmastlegende heute endgültig durch weitere Zerkleinerung und durch Abtransport zu den Akten gelegt. „Diesen Lärm wollten wir Anliegern der Christian-IV.-Straße in der Nacht nicht auch noch zumuten“, sagte Thieme.

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erstellt am 02.Sep.2013 | 05:00 Uhr

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