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Für Peter Wachs „is immer watt to dohn“

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Peter Wachs hat den Beruf als Zimmerer im Betrieb von Hermann Heinrich in Beidenfleth gelernt. Am 20. März 1975 trat er als Geselle seine Arbeit bei der Tischlerei Ossenbrüggen an und ist dort bis heute beschäftigt. „Ich habe an allen drei Standorten der Firma gearbeitet und zähle mittlerweile fünf Generationen der Familie zu meinen Kollegen“, erzählt Peter Wachs. Während seiner Anfänge war Rudolf Ossenbrüggen noch im Betrieb tätig, der von Heinz Ossenbrüggen geleitet wurde. Danach übernahm dessen Sohn Rolf die Firma, die dieser jetzt mit seinem Nachfolger Olaf Ossenbrüggen führt. Die jüngsten Familienmitglieder Kian (9 Jahre) und Lion (7) versuchen bereits, sich mit ihrem Werkzeug im Holzhandwerk zu behaupten.

Nachdem die Firma ursprünglich in Beidenfleth-Uhrendorf angesiedelt war, zog die Tischlerei Mitte der 80er Jahre in den Kirchweg, um 1992 im ausgewiesenen Gewerbegebiet im Ortsteil Fockendorf neu zu bauen. „Hier hatte Peter Wachs die Bauleitung“, sagt Olaf Ossenbrüggen. Wachs arbeitete auf unterschiedlichen Baustellen und war für die Abwicklung aller anfallenden Zimmererarbeiten, wie das Errichten von Dachstühlen und den Ausbau von Gauben oder Wintergärten, zuständig.

„Heute haben sich die Arbeitsbereiche verändert“, schildert Peter Wachs. Seit einiger Zeit werden von den Zimmermännern auch Gewerke übergreifende Arbeiten erledigt, hinzu kommen Restaurierungen an denkmalgeschützten Gebäuden, wie Kirchen und Rathäusern.

In seinen 40 Jahren bei der Firma Ossenbrüggen hat Peter Wachs vieles gesehen und erlebt und freut sich, jetzt das Arbeitsjubiläum begehen zu können. Der 58-Jährige wird mit seinen Kollegen feiern und dann die nächsten Baustellen besuchen. Zwei seiner drei Kinder bauen in Beidenfleth und verlassen sich auf ihren Vater bei der fachlichen Beratung. „Is immer watt to dohn“, sagt Peter Wachs und schiebt sein Markenzeichen, den Zimmermannshut aus der Stirn.

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erstellt am 10.Mär.2015 | 16:59 Uhr

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