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Fünftklässler lieben ihre kuschelige Außenstelle

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Schulverband hat rund 45 000 Euro in die Außenstelle investiert / Steigende Schülerzahlen, neue Oberstufe und DAZ-Klassen machten Erweiterung notwendig

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erstellt am 13.Okt.2015 | 14:16 Uhr

Die Architektur des Rundbaus, das schmackhafte Frühstück, die Möglichkeit, den Sportplatz als Tobefläche zu nutzen – Beispiele begeisterter Schülerstimmen lassen nur einen Schluss zu: Die Mädchen und Jungen fühlen sich wohl in der überschaubaren, kuscheligen Ulmenhofschule.

Fünf fünfte Klassen richtete die Gemeinschaftsschule mit Oberstufe (GmsO) in dem ehemaligen Förderzentrum ein. Überzeugt von der Entscheidung einer gesonderten Unterkunft für die jüngsten unter den insgesamt 766 Gemeinschaftsschülern, sind auch Schulverbandsvorsteher Malte Wicke und Lehrerin Ingrid Marxen. Und offenbar auch die Eltern: Als Leiterin der Außenstelle berichtet Marxen von sehr positiven Rückmeldungen des ersten Elternabends. Nach dem Auszug des Regionalen Berufsbildungszentrums, welches für einen begrenzten Zeitraum die Ausbildung seiner Sozialpädagogischen Assistenten in die Störstadt verlagert hatte, sei es naheliegend gewesen, der GmsO räumlich aus der Patsche zu helfen, sagt Wicke.

Einmütig hätten die Mitglieder des Schulverbands (SV) für die Unterbringung des fünften Jahrgangs in dem Gebäude gestimmt und dafür auch Geld in die Hand genommen. Rund 45  000 Euro hat der Schulverband investiert. „Die Einrichtung der Außenstelle war allen wichtig, die Gemeinschaftsschule hat dafür vorerst auf den neuen Bio-Raum verzichtet“, so Wicke.

Notwendig geworden sei die Erweiterung des Raumangebots aufgrund erfreulich steigender Schülerzahlen in allen Jahrgängen sowie durch die Einrichtung der Oberstufe und einer DAZ-Klasse, unterstreicht Marxen.

Insgesamt werden in der Ulmenhofschule 105 Schüler in hellen Klassenräumen und etlichen Fachräume unterrichtet. Wicke hebt ebenfalls die Möglichkeit hervor, den Pausenhof auf die Rasenfläche des angrenzenden Sportplatzes zu erweitern. Aufwändiger wurde die Arbeit der Lehrer – durch die neue Außenstelle herrscht ein reger Pendelverkehr zur Schule in der Danziger Straße. „Damit das funktioniert, haben wir den Stundenrhythmus dem im Hauptgebäude angepasst“, sagt Marxen.

Als zusätzlichen Wohlfühlfaktor für den Nachwuchs holte die Leitern auch eine Auswahl kostenloser Nachmittagsangebote an den neuen Standort. Freies Malen und Zeichnen sowie Hallenballspiele gehören ebenso dazu wie Hausaufgabenbetreuung und Schnupperkurse in Französisch, Latein und Englisch. Zunächst einmal in der Woche schauen auch die Schulsozialarbeiterinnen vorbei. Ganz „dicke Tinte“ sind die Kinder mit dem Bundesfreiwilligen-Dienstler, der in der pädagogischen Insel Dienst tut, sie in der Mittagszeit betreut und als Spielebegleiter in den Pausen fungiert. Die Schule verlassen müssen die Fünftklässler nur, wenn sie in ihrer gegenüber liegenden Grundschule ein Mittagessen einnehmen.

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