zur Navigation springen

Fünf Themenfelder für AktivRegion Auenland

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

81 Projekte in öffentlicher und privater Trägerschaft, die 69 Arbeitsplätze schufen oder sicherten. Insgesamt investiert wurden 15,7 Millionen Euro bei einer Förderung von gut fünf Millionen Euro. Diese Bilanz zog die AktivRegion Holsteiner Auenland für die vergangene Förderperiode. Und die Mitglieder brachten ihre Ziele für den neuen Förderzeitraum auf den Weg: Einstimmig beschlossen sie den Entwurf der Integrierten Entwicklungsstrategie für die AktivRegion, die sich über Teile der Kreise Steinburg, Segeberg und Pinneberg erstreckt. Diese wurde inzwischen in Kiel eingereicht.

Hans-Jürgen Kütbach, 1. Vorsitzender des Vereins, begrüßte rund 30 Mitglieder und Gäste im Schlosssaal Bad Bramstedt, besonders die Vertreter der Kommunen Quickborn, Ellerau und Hasloh, die nun als Gastmitglieder zur AktivRegion gehören. Dann berichtete er über die Anstrengungen der AktivRegion für die HVV-Anbindung des Amtes Kellinghusen sowie beim Fracking in der Region.

Hauptthema war die Integrierte Entwicklungsstrategie 2014-2020. „Die Gemeinschaft im Mittelpunkt – dies ist die Kernstrategie der AktivRegion Holsteiner Auenland für die kommende Förderperiode“, sagte Olaf Prüß vom Büro für Regionalentwicklung RegionNord. Dabei werden fünf Kernthemen behandelt. Im Bereich Land- und Naturerlebnisse soll das Naherholungs- und Tourismus-potenzial der Region genutzt werden. Einschränkungen sind da – so sollen keine Reiterhöfe gefördert werden, denn dort gebe es eine „Marktsättigung“.

Ein weiteres Stichwort sind Ortskernerlebnisse: Die Zentren sollen als Treffpunkt und Ort der Kommunikation sowie Identifikation gestärkt werden, dabei soll die Dorfgemeinschaft eingebunden werden. Unter der Überschrift „Gemeinsam nachhaltig“ geht es um Gemeinschafts- und kommunale Vorzeigeprojekte zum nachhaltigen Umgang mit Energie. Der Bereich „Starke Gemeinschaft“ widmet sich der Daseinsvorsorge. Gezielt sollen neue Formen der Dorf- und Ortsgemeinschaft gefördert werden, es geht um Begegnung oder auch alternatives Wohnen, aber keine Förderung von Sportanlagen. Als Vorbild dienen die Erkenntnisse im Amt Kellinghusen zur „Zukunftsorientierten Seniorenpolitik“. Schließlich die Bildung: Verstärkt sollen Netzwerke geschaffen werden. >

Internet: www.aktivregion-holsteinerauenland.de.




zur Startseite

von
erstellt am 23.Sep.2014 | 11:24 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen