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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 07:14 Uhr

Fuchs im Hühnerstall

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 15.Mär.2016 | 10:35 Uhr

Für jeden Hühnerhalter ist das der Supergau: Man schaut im Stall nach dem rechten und das Federvieh liegt massakriert am Boden. Nach dem Schock geht das große Rätseln los. War es ein Marder oder doch ein Fuchs  ? Hat sich ein Hund aus der Nachbarschaft ausgetobt oder ist vielleicht sogar der Wolf bis in die Niederungen der Marsch vorgedrungen  ? Da man ja schlecht DNA-Proben nehmen kann, muss man mit der Ungewissheit leben. Im Zweifel hilft die Erkenntnis, dass es sich um einen natürlichen Vorgang handelt. Hier hat der Stärkere eben gewonnen. Wobei ein Huhn überlebt hat – weil es nicht gesellig ist. In diesem Fall hat sich abseits stehen als Vorteil erwiesen. Das einsame Huhn kann sich von dem Schreck nun in einem anderen Stall erholen, wo es quasi Asyl bekommt. Hoffentlich spricht sich das nicht unter Mardern, Füchsen oder Wölfen herum.

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