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Schwerer Unfall in Aebtissinwisch : Frontal gegen Baum geprallt

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Eine 49-jährige Frau aus Buchholzermoor kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Zunächst hieß es, sie sei eingeklemmt, darum kamen drei Wehren zum Einsatz. Skandalös: Mehrere Autofahrer fuhren an der Unfallstelle vorbei ohne zu helfen.

War es der gefürchtete Sekundenschlaf? Aus bislang ungeklärter Ursache ist Montagmorgen gegen 7.15 Uhr eine 49 Jahre alte Frau bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 135 zwischen Aebtissinwisch und der Burger Fähre schwer verletzt worden.

Die 49-jährige Mitarbeiterin des Klinikums Itzehoe hatte ihre Nachtschicht beendet und befand sich auf dem Heimweg nach Buchholzermoor. Noch vor der Fähre, aber schon auf Burger Gemeindegebiet kam sie plötzlich nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen schon abgestorbenen Chausseebaum. Feuerwehren aus Ecklak-Aebtissinwisch, Vaale-Nutteln und Burg rückten an, um bei der Rettung des Unfallopfers zu helfen. In ersten Meldungen hatte es geheißen, die Fahrerin wäre eingeklemmt, was sich später nicht bestätigte. Sie konnte aber erst nach längerer notärztlicher Behandlung in den Rettungswagen getragen und ins Krankenhaus gebracht werden.

Feuerwehrmann Klaus Strüven, der nahe der Unfallstelle wohnt, ärgerte sich: „Ich war als erster und zunächst einziger an der Unfallstelle. Mir kamen mehrere Autos aus Richtung Fähre entgegen, die an dem quer auf der Fahrbahn stehenden Unfallwagen vorbeigefahren waren, ohne Hilfe zu leisten.“

Der total zerstörte Renault Modus wurde abgeschleppt, die Fahrbahn von den Einsatzkräften der Feuerwehren von Wrackteilen und herabgestürztes Geäst der maroden Birke gereinigt. Der Chausseebaum wurde anschließend gefällt. Während des Einsatzes war die Fahrt über die Burger Fähre gesperrt. Der Verkehr wurde über die Fähren Hochdonn beziehungsweise Kudensee umgeleitet.

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erstellt am 09.Sep.2013 | 11:41 Uhr

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