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Freiwilliger Dienst: Stütze für Steinburg-Schüler

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 25.Jan.2014 | 00:31 Uhr

Die Schützlinge sind zwischen sechs und 18 Jahren alt. „Möglichst große Selbstständigkeit, Lebenstüchtigkeit und Lebenserfülltheit“ sollen sie an der Steinburg-Schule erreichen, so Leiterin Maren Lutz. Dabei brauchen sie Unterstützung: Der Kreis sucht Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst (BFD) nach den Sommerferien.

Der im Juli 2011 eingeführte Dienst sei ein Angebot an alle Bürger, sich außerhalb von Beruf und Schule in sozialen, kulturellen, ökologischen oder anderen gemeinwohlorientierten Tätigkeitsfeldern zu engagieren, so Landrat Torsten Wendt. „Jungen und älteren Menschen, Frauen und Männern bietet er die Chance, sich für die Allgemeinheit einzusetzen und dabei selbst wertvolle Lebenserfahrungen zu gewinnen.“ Alter, Geschlecht, Nationalität und die Art des Schulabschlusses spielen keine Rolle. In der Regel dauert der BFD zwölf Monate, mindestens jedoch sechs Monate und höchstens anderthalb Jahre. In Ausnahmefällen sind zwei Jahre möglich. Gearbeitet wird ganztägig, bei Freiwilligen über 27 Jahren ist eine Teilzeit mit mindestens 20 Stunden pro Woche möglich.

Unterrichtet werden an der Steinburg-Schule, die anerkannte Offene Ganztagsschule ist, Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Manche haben weitere Schwerpunkte wie die körperliche und motorische Entwicklung, Sehen, autistisches Verhalten oder emotionale und soziale Entwicklung. Etwa 15 Prozent der Schüler, so die Mitteilung, haben einen intensiven Assistenzbedarf.

„Ziel der Schule ist die Selbstverwirklichung in sozialer Integration“, sagt Maren Lutz. Dabei sollen Menschen im Freiwilligendienst – oder auch im Freiwilligen Sozialen Jahr – unterstützen. Sie sollen helfen, die Kinder und Jugendlichen persönlich zu betreuen, zum Beispiel durch Hilfestellung beim An- und Ausziehen zum Turn- oder Schwimmunterricht, beim Essen, bei der Körperhygiene, als Busbegleitung oder im Unterricht.

Dafür gibt es eine Entlohnung: Der Kreis gewähre Taschengeld und Verpflegung sowie einen Fahrtkostenzuschuss, so der Landrat. Die pädagogische Begleitung durch Seminare sei ebenso gewährleistet wie die Anleitung in der Einsatzstelle.
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Bewerbungen bis Ende Februar über das Sekretariat der Steinburg-Schule, 04821/737910.



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