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Schulsozialarbeit : "Freiraum" für Freizeit und Freiheit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Neuer Aufenthaltsbereich für Schüler, Lehrer und Eltern an der Wilhelm-Käber-Schule in Hohenlockstedt eingeweiht.

„Eine Schule ohne Schulsozialarbeit wäre um einiges ärmer“, betont Jörn Gasterstedt als Schulleiter der Wilhelm-Käber-Schule (WKS) bei der Einweihung des neu geschaffenen „Freiraumes“. Dieser stünde Schülern, Eltern und auch Lehrkräften ab sofort zur Verfügung. „Unser Wunsch war es, einen Raum zu schaffen, dessen Örtlichkeit näher an der Zielgruppe ist“, beschreibt Gasterstedt im Beisein einiger Schüler, Lehrer und Lothar Schlutz als Schulverbandsvorsteher die Idee, den einstigen Klassenraum umzugestalten.

Lange habe man überlegt, welchen Namen man diesem Raum geben könne, den Schüler unter anderem in einer Freistunde oder während der Freizeit nutzen können. Der mit Sitzecken, Spielen, Büchern, Billardtisch und einem Kicker ausgestattete Raum biete den Schülern nicht nur Gelegenheit unter sich zu sein, sondern auch um Kontakt zur Schulsozialarbeiterin Heike Lilja, deren Büro in den „Freiraum“ integriert wurde, aufzunehmen.

„Außerdem haben unsere schuleigenen Konfliktlotsen hier die Möglichkeit zwischen den Schülern zu schlichten“, erklärt Gasterstedt weiter. Erfreut zeigte er sich, dass der Raum derzeit insbesondere während der Pausen von den meist jüngeren Schülern der WKS genutzt werde. Je älter die Schüler werden, desto seltener würden sie den Raum aufsuchen. „Der ‚Freiraum‘ ist schon jetzt zu einem Herzstück am Puls der Schüler geworden“, freut sich Gasterstedt zudem über die kurzen Wege zu den Lehrern und der Schulleitung.

Besonders hervor hob er auch die Arbeit von Heike Lilja, für die der Beruf längst zu einer Berufung geworden sei. „Sie ist sehr engagiert und nah an den Schülern dran“, betont der Schulleiter und fügte hinzu, dass die Arbeit Liljas dort beginne, wo die pädagogische Arbeit aufhöre. „Sie ist es dann auch, die Kontakt zu außerschulischen Partnern, wie beispielsweise dem Jugendamt, aufnimmt“, sagt Gasterstedt und weist darauf hin, dass sie auch Eltern als Gesprächspartner zur Verfügung stünde.

Im Rahmen der Einweihung erläuterten Christina Hoick als Erzieherin im Praktikum und Markus Himmelhan als Assistenzkraft die schulsoziale Arbeit. „Wir helfen, wo wir können, und in der Vergangenheit hat alles prima funktioniert“. Gleichzeitig wurde aber auch auf das Angebot der Krisenintervention hingewiesen, die von den Schülern stark genutzt werde. Deutlich machten das die Konfliktlotsen Celina, Janina, Lee-Ann und Lena. Sie simulierten für die Gäste einen Konflikt, der bereits innerhalb kürzester Zeit gelöst werden konnte.

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