Freies Internet in Hohenlockstedt : „Freifunk“ eine Erfolgsgeschichte

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Werben für die freie Internetnutzung: Jürgen Bischoff (l.) und Björn Tessin.
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Das freie WLan in Hohenlockstedt – immer mehr Einwohner stellen dafür kostenfreie Hotspots zur Verfügung.

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10. Juli 2019, 14:45 Uhr

Hohenlockstedt | Freies WLan für Hohenlockstedt – vor einem Jahr setzten die Mitglieder des Gewerbevereins Hohenlockstedt ihre Idee in die Tat um. Mit großem Erfolg. „Wir geben Gas und es werden immer mehr“, freuen sich der Gewerbevereinsvorsitzende Björn Tessin und sein Stellvertreter Jürgen Bischoff. Mehr als 30 Hotspots konnten Dank der Bereitschaft der Bevölkerung bereits in der Gemeinde geschaffen werden.

Mittlerweile gehören Smartphones, Tablet-PCs und Notebooks zum täglichen und mobilen Leben und genau hier sind wir ins Spiel gekommen. Björn Tessin, Gewerbevereinsvorsitzender
 

Insbesondere für Besucher der Gemeinde sei es wichtig, auch unterwegs per Smartphone einfach mal die E-Mails checken zu können, etwas in den sozialen Netzwerken zu posten oder nach Veranstaltungen in der Nähe zu suchen. „Mittlerweile gehören Smartphones, Tablet-PCs und Notebooks zum täglichen und mobilen Leben und genau hier sind wir ins Spiel gekommen“, sagt Tessin. Er fügt hinzu, dass der Gewerbeverein derzeit daran arbeite eine entsprechende Infrastruktur zu errichten.

Kostenlos einloggen

Teilweise sei das jetzt auch schon gelungen. „Unter anderem haben wir die komplette Lohmühle mit freiem WLan ausgestattet – Aufkleber weisen vor Ort darauf hin“, sagt Tessin. „Jeder kann sich dort kostenlos ins Internet einloggen.“ Ganz besonders hervor heben die Vorstandsmitglieder, dass bei der Internetnutzung weder Daten noch Kosten erhoben werden.

Richtfunkstation errichtet

Des Weiteren, und darauf sind die Gewerbevereinsmitglieder besonders stolz, haben sie am Museum am Wasserturm eine Richtfunkstation errichtet. Das bedeutet, dass alle, die den Wasserturm in einem Umkreis von etwa zehn Kilometer sehen können, ein Internetsignal empfangen können. Damit wollte der Verein, der Dank Sponsoren in die dafür benötigte technische Ausrüstung investierte, auch den abgelegenen Höfen die Möglichkeit einer Internetnutzung bieten. „Inzwischen aber nutzen auch zahlreiche Bewohner rund um den Wasserturm sowie die Kleingärtner das frei zugängliche Signal, dass in alle Himmelsrichtungen sendet.

Verbindungsaufbau ganz einfach

„Sollten größere Bäume jedoch das Signal unterbinden, bieten wir Hilfe an“, sagt Bischoff. Ohnehin bietet der Verein Außenantennen und Router zu günstigen Preisen an. Somit werde zahlreichen Bewohnern und Besuchern die Möglichkeit gegeben, das freie Internet zu nutzen. „Einfach in den Telefoneinstellungen das Netz „steinburg.freifunk.net“ auswählen und schon ist man mit unserem WLan verbunden. Einfacher geht es nicht.“

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