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Landestrasse in Dammfleth : Freie Fahrt nach acht Wochen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Landesbetrieb kündigt für Sonntag Ende der Vollsperrung zwischen Wilster und Beidenfleth an. Die Rehbrücke bleibt bis 31. Oktober dicht.

Wegen Straßenbauarbeiten auf der Landesstraße 136 im Dammflether Ortsteil Hochfeld war deren Abschnitt zwischen dem Breuel und der Einmündung Klein-Kampen mehr als acht Wochen lang voll gesperrt. Am Sonntag, 22. Oktober, soll sie wieder für den Verkehr freigegeben werden, obwohl es wegen weiterer Restarbeiten im Brückenbereich der Hochfelder Wettern anfangs nur zu einer einspurigen Verkehrsführung kommen wird. Das teilte der Leiter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr, Kai-Uwe Schacht, auf Anfrage unserer Zeitung mit.

„Die starken Regenfälle in den vergangenen Wochen führten dazu, dass der Wasserspiegel der Wettern zeitweise bis zur Oberkante anschwoll. Ein Arbeiten war bei dieser Situation nicht möglich. Der Sielverband beschränkte sich darauf, die Pumpen in Volllast laufen zu lassen, um den Wasserstand zu reduzieren“, schilderte der Amtsleiter.

Informationen unserer Zeitung, dass es durch den Bau eines zweiten Durchlasses eigens für eine gefahrlose Unterquerung durch den Fischotter zu Mehrkosten von knapp 100  000 Euro und zu Zeitverzögerung gekommen sei, wollte Schacht so nicht bestätigen. Ein Bürger hatte sich gewundert, dass dort der Fischotter für den Bau eines zweiten Durchlasses hatte herhalten müssen, obwohl bisher niemand dieses Tier in der Wettern gesehen hat. Das zusätzliche Rohr sei in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde als Ausgleichsmaßnahme für die Natur in das Bauvorhaben mit aufgenommen worden, sagte Kai-Uwe Schacht. Die Gesamtkosten für den eigentlichen drei Meter breiten und 2,20 Meter hohen Hauptdurchlass unter der L  136 und die 1,25 Meter im Durchmesser messende „Otter-Passage“ bezifferte er mit rund 310  000 Euro.

Wenn das Wetter jetzt keinen weiteren Strich durch die Rechnung macht, soll nach Abschluss der Pflasterarbeiten im Uferbereich des Einlaufbauwerks schon am Donnerstag die Asphaltschicht auf die Fahrbahn der L 136 aufgebracht werden. Am Freitag sollen der Binder und die Deckschicht folgen und das neue Brückengeländer gebaut werden. „Ab Sonntag 6 Uhr kann die Landesstraße wieder durchgängig befahren werden“, strahlt Kai-Uwe Schacht Optimismus aus.

Eine andere Vollsperrung wird sich allerdings noch ein paar Tage länger hinziehen. Ebenfalls seit Wochen ist die so genannte Rehbrücke über die Bundesstraße 5 auf der Strecke von Wilster nach St. Margarethen für den Fahrzeugverkehr vollgesperrt. Der Landesbetrieb für Straßenbau, der für die Baumaßnahme im Zuge der Kreisstraße zuständig ist, hat jetzt offiziell bei den Ordnungsbehörden eine Verlängerung der Sperrung angekündigt. Danach soll die Strecke erst nach dem 31. Oktober wieder befahrbar sein.

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