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Norddeutsche Rundschau

16. August 2017 | 15:54 Uhr

Freie Bahn für neuen Markt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ratsversammlung verabschiedet Bebauungsplan: Frauen kann umziehen an den Langen Peter

Die jahrelange Diskussion ist zu Ende: Der neue Frauen-Markt am Langen Peter kann gebaut werden. Gegen die Stimmen von IBF, FDP und UWI hat die Ratsversammlung den Bebauungsplan Nr. 140 verabschiedet.

Seit langem besteht der Plan, den zu klein gewordenen Markt am Hanseatenplatz an den Langen Peter zu verlagern. Mit 2850 Quadratmetern inklusive Backshop soll er doppelt so groß werden, hinzu kommt ein Discounter mit 1000 Quadratmetern. Die Gebäude entstehen auf dem hinteren Teil des Grundstücks, davor die Parkplätze. Umfangreich sind die Umbauten für den Verkehr: Bei der Zufahrt in Höhe Brahmsweg entsteht ein Knotenpunkt mit Ampeln und Linksabbiegern. Die Wirtschaftsakademie wird über die Straße zum Bundeswehr-Dienstleistungszentrum angebunden, die auch den Anlieferverkehr für die Märkte sowie einen Teil des Kundenverkehrs aufnimmt. An der Kreuzung Langer Peter/Sandberg wird die Rechtsabbiegespur Richtung Innenstadt zusätzlich geradeaus führen, etwa 200 Meter hinter der Kreuzung auf dem Brunnenstieg wird es dann wieder einspurig.

„Wir werden jetzt den Bauantrag einreichen“, kommentierte Maximilian May von der Firma May & Co. Wohn- und Gewerbebauten den Beschluss. Dafür laufe die Endabstimmung, danach werde er hoffentlich schnell bearbeitet. Denn: „Wir wollen Anfang kommenden Jahres mit dem Bau beginnen.“ Die Eröffnung solle Ende 2015 stattfinden.

Bedenken kamen in der kurzen Aussprache zum Thema von der UWI. Sie wollte weitere Schritte für den Lärmschutz festschreiben lassen – doch was beantragt sei, sei im städtebaulichen Vertrag mit dem Investoren bereits enthalten, sagte Sönke Doll (SPD), Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses. Zudem wollte die UWI schärfere Grenzen einziehen für die Flächen, auf denen andere Waren als Lebensmittel angeboten werden. Was vorgesehen sei, passe zur Fläche, sagte Doll. Und für diese Einwände sei es am Ende des Verfahrens zu spät.

Als Discounter zieht möglicherweise der Aldi aus der Jahnstraße an den Langen Peter. Noch sei nichts entschieden, sagte May. In jedem Fall werde eine Nachnutzung eine Versorgungslücke vermeiden.

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erstellt am 12.Nov.2014 | 05:00 Uhr

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