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Norddeutsche Rundschau

17. August 2017 | 15:50 Uhr

Kultur : Frau Riedl ist das Covergirl

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Förderverein des Hablik-Museums stellt neuen Kalender vor

Sie blättert sich mal locker durch. Renate Teifke steht im Wenzel-Hablik-Museum und schaut sich ein Porträt nach dem anderen an. 13 sind es, wenn man das Titelbild „Frau Riedl“ mitzählt, das den gerade frisch erschienen Kalender des Wenzel-Hablik-Museums ziert. Und Renate Teifke, die mit ihrem Fördervereins-Vorstandskollegen Harald Brommer, den Kalender für 2016 präsentiert, kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. „Da sind ja auch ganz ungewöhnlich Bilder dabei“, sagt sie und deutet auf eine unbekanntere Grafik, die Katharina Graeber vom Museum in der Hand hält. „Wann Hablik das geschaffen hat, wissen wir leider nicht, auch nicht wie es heißt. Aber es stammt vermutlich aus seiner Studienzeit – und mir gefällt es besonders gut“, sagt Graeber.

Harald Brommer hat sich als Lieblingsbild das „Covergirl“ Frau Riedl ausgesucht, Renate Teifke findet das Bild von Lisl Laske am besten. „Keine Ahnung, wer das ist. Das Bild stammt bestimmt auch aus seiner Studienzeit?“, fragt sie Katharina Graeber. „Ja, das wird schon eine Dame sein, für die Hablik ein paar Gefühle entwickelt hat“, lautet die Antwort.

Alle Porträts, die es in dem Kalender zu sehen gibt, hängen auch in der Ausstellung „Denn ich habe vieles mit Herzblut gemalt. Porträts“, die noch bis Sonntag, 8. November im Museum zu besichtigen ist. Dann gibt es eine Finissage mit einer musikalischen Reise in Landschaften und mystische Geschichten zwischen Orient und Okzident mit dem Sänger Mehmet Ergin. Der Eintritt inklusive türkischem Gebäck und Tee kostet zwölf Euro. „Danach wird es die Porträts mit einer Ausnahme nur noch im Kalender zu sehen geben“, sagt Katharina Graeber.

Die haben eine Auflage von 300 Stück. „Im vergangenen Jahr waren alle ausverkauft“, sagt Harald Brommer, der den Kalender als Weihnachtsgeschenk empfiehlt. „Ich würde allen raten, schnell zuzugreifen.“ Die hätten dauerhaften Wert. Seine Tochter habe etwa die Bilder aus dem Kalender dieses Jahres ausgeschnitten, gerahmt und aufgehängt. „Das sieht super aus“, sagt Brommer.

Die Kalender fürs kommende Jahr gibt es im Wenzel-Hablik-Museum, in der Buchhandlung Känguruh, bei Kreativ Plus und in der Albert-Schweitzer-Apotheke in Edendorf zum Preis von 15 Euro. Der Erlös geht an das Hablik-Museum, das auch in diesem Jahr bemüht sei, das prognostizierte Defizit von rund 40  000 Euro auszugleichen, wie Brommer sagt.

Da nickt Renate Teifke eifrig, auch wenn sie sich kaum von den Kalendern lösen kann. „Das ist Hablik – auch mal ganz anders.“

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erstellt am 26.Sep.2015 | 08:22 Uhr

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